Überleben der Menschheit Nicht nur in Europa

Wenn die Menschheit überleben soll, brauchen wir mehr Ideen als nur wie Europa überleben kann.

Wie überleben Menschen in Wüstenländern in denen die sommerliche Temperatur
regelmäßig über 50 Grad steigt ?
Wie überleben Menschen wo nichts mehr in der Natur überleben kann ?
Andere ( technische ? ) Ideen ?

Unbewohnbare Länder „aufgeben“ ?
Bevölkerung umsiedeln ?
In welche Länder ?
Wer lässt das zu ?
Wer bezahlt das ?

Wir brauchen massenweise tolle Ideen damit irgendein Mensch unsere Geschichte in diesem Universum fortschreiben kann.

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Es gibt massenhaft tolle Ideen. Ich kann Dich damit zuwerfen.

Was uns fehlt, sind

  • Politiker, die diese Ideen energisch umsetzen
  • eine Bevölkerung, die das größtenteils unterstützt

Wir schaffen es ja noch nicht mal in der eigenen Partei, die ‚Macher‘ nach vorne zu bringen.

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Die Lage ist noch schlimmer: Der Mensch erzeugt ständig Abwärme durch seine Muskeltätigkeit:

Wenn der Hitzeindex – eine Größe zur Beschreibung der gefühlten Temperatur basierend auf Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit – 40 °C erreicht, heizen sich unsere Körper langsam auf die Umgebungstemperatur auf, wenn wir keine Gegenmaßnahmen ergreifen.

(Quelle: Bis 2100 könnte der Großteil der Menschheit von tödlicher Hitze bedroht sein | National Geographic)

Auf Umgebungstemperatur aufheizen bedeutet: Multiples Organversagen und letztlich das wir von Innen gekocht werden (Degeneration des Eiweiß im Körper).

Sie überleben gar nicht. Sie sterben.

Das ist es doch was ein Großteil unserer Partei und ein Großteil der Menschheit noch nicht begreifen.

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Der Stoffwechsel ( kühlen ) produziert auch Wärme .

Ich selbst bin 53 , hab MS und falle fast hintenüber, wenn mir 35 Grad warme Luft beim öffnen der Haustür entgegen kommt.
Dieses Jahr gab es im August eine Übersterblichkeit von mehr als 9000.(Coronabereinigt)
Wenn es einmal deutlich über 38 Grad werden sollten , ( 38 hatten wir mehrmals seit 2018 ). gibt es deswegen mindestens ein Grünen - mitglied weniger.

Warum gleich so extrem , es gibt wie oben beschrieben sehr viele Abstufungen und bei uns können Menschen deutlich schlechter große Hitze kompensieren als in südlicheren Ländern

Aber : sollen wir jetzt die Hände in den Schoß legen , weil sowieso alle sterben ?

Dabei mache ich mir hauptsächlich Sorgen um die Grünen, die es doch wenn sie warnende Worte nicht die ganze Zeit abgetan hätten schon lange wissen müssten was auf uns zukommt.

Unsere MinisterInnen haben jedenfalls noch keinen Katastrophenmodus gefunden.

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Lass uns nicht um die Wette sterben Wiebke.
Nehmen wir jeden Tag wie er kommt.

NEIN - sollen wir nicht!. Das wir sowieso alle sterben ist ja auch nix neues :slight_smile:
Die Chancen die Menschheit zu retten sind jedenfalls sehr viel größer als
meine Chance gegen @WitzelKi im Wettlaufen zu gewinnen.

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Als ich in Waza war, Nord Kamerun, 1989 bei 38°C habe ich einen Pullover angezogen. Was denn sonst.
Und keine kurzen Hosen als Oberbekleidung.
Nur die blöden Deutschen rennen mit kurzen Hosen herum in der Hitze.
Und in Riyadh, Saudi-Arabien 1984 bei 55°C haben wir uns ins klimatisierte Auto gerettet, den Pullover hatte ich nicht dabei.
Mit Pullover hätten wir länger arbeiten können.
Und dass man trinken muss und die Salze ergänzen, die man mit dem Schweiß verliert, . Und dann geht das.

Langfristig müssen wir klimabewusst bauen.
Ich war in afrikanischen Lehmbauten, die innen 27°C hatten bei außen 35 °C. Und das ganz ohne A/C.
Also dicke Wände, mit Lehm, und jedes Jahr den Lehm ausbessern… begrünte Erddächer.

Die Technikarmut der Lösungen gibt es. Dann gilt wieder dass es drei Generationen braucht um ein Haus zu bauen.

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Ich weis nicht was dort für eine Luftfeuchtigkeit herrschte. Denn das ist der wesentliche Faktor.

Ich gehe davon aus das uns innerhalb der nächsten 10 Jahre die ersten Bilder davon erreichen werden, wie „Unbewohnbar für Menschen“ wirklich aussieht. Vielleicht aus einem Dorf in Indien in dem alle Einwohner bei 42 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit einfach gestorben sind?

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Ich gehe davon aus , das dieses Problem besonders häufig auftreten kann , wenn man den Vorgang der Überhitzung nicht wahrnimmt und die persönliche Situation deshalb falsch einschätzt.
Das passiert in heißeren Umgebungen nicht, weil dies dort bekannt ist und mit beschriebenen baulichen Maßnahen bzw angepasster Kleidung gegengesteurt wird.
A/C inklusive Strom dafür ist in meinem Wohngeld nicht enthalten. Bauliche Veränderungen sind für die Mehrheit der Bevölkerung mangels Wohneigentum nicht diskutierbar.
Die meisten Menschen werden in den noch gemäßigten Zonen sterben bei der Verschiebung der Subtropen in Richtung Pole.

In jetzt schon heißem Umfeld beginnt das Sterben , wenn auch weit schlimmer, wenn die vorhandenen Anpassungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen.

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Genau davon rede ich. Von wirklicher Unbewohnbarkeit.

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Was empfiehlst du in diesem konkreten Fall?

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Der Artikel ist mal wieder so ein ‚jammernder Rundumschlag‘. Die Probleme und Auswirkungen werden ausführlich geschildert, die Ursachen bestenfalls benannt, aber keineswegs analysiert. Lösungsvorschläge: Fehlanzeige. Was soll man mit so wenig Infos dazu sagen oder gar machen?
Leider ist das auch das Standard-Niveau in Journalismus und Politik :frowning:

Generell gilt: Wenn die Natur erstmal zugeschlagen hat, kann der Mensch nur noch wenig machen. Das muss im Vorfeld geschehen. Bei temporären Katastrophen wie Erdbeben etc. ist natürlich massive humanitäre Hilfe angesagt. Bei Dauerkatastrophen eigentlich nicht. Aber wir bringen es natürlich nicht übers Herz, das zu unterlassen.

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Mit Ideen um dich schmeißen, wie angekündigt.

Hier hast Du 12 erprobte Ideen der UN, die man im Vorfeld hätte anwenden können:

Habe ich zwar schon mehrfach gepostet, aber das scheint sich ja niemand merken zu können :frowning:

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das lasse ich nicht gelten. Was kann man jetzt tun?

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Sagte ich bereits. Zu spät.

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Wo ist der Unterschied zwischen einem jammernden Rundumschlag und dieser Aussage?

Was mich viel mehr interessieren würde ist, ob die Situation in Äthiopien genauso dramatisch ist.
Äthiopien hat in den letzten Jahren ein massives Aufforstungsprogramm durchgezogen (mit IIRC mehreren Mio Bäumen).

Der Artikel differenziert das (natürlich) nicht aus, sondern wirft ganz Ostafrika in einen Topf. Somalia ist ein ‚failed state‘, da ist nichts zu retten. Und Nord- und Südsudan sind auch nicht viel besser.

Der Artikel handelt insbesondere von Kenia.

Übrigens: Afrika scheint was die Hitze betrifft auf längere Sicht beim Klimawandel relativ gut zurecht zu kommen:


(Quelle)

Ganz im Gegensatz zu Indien.

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Spannender als die Temperaturen sind die Niederschläge.