sieh an
auch ein beispiel dafür, wie sehr uns arbeitskräfte fehlen.
aber auch wie man es in manchen bereichen lösen kann
sieh an
auch ein beispiel dafür, wie sehr uns arbeitskräfte fehlen.
aber auch wie man es in manchen bereichen lösen kann
Also Pflege ist nicht gleich Pflege ( Altenpflege, Akut-und Reha etc. unterscheiden sich).
Generell arbeiten viele davon aber schon in einem Schichtsystem und die Arbeitszeiten sind eher unattraktiv. Mehrarbeit gehört ohnehin zur Routine ( wird dann zwar irgendwann über Arbeitszeitkonten ausgeglichen- oder auch nicht), aber da zu glauben, dass noch mehr Arbeit erforderlich ist, ist absolut falsch.
Der Beruf leidet schon jetzt an dem Stigma der Unattraktivität, mit noch mehr Arbeit wird man überhaupt niemand mehr für diesen Beruf mehr finden.
Die meisten hier im Forum sitzen in 5 -10 Jahren im Heim und werden sich freuen, wenn alle Pflegekräfte eine 3-Tage-Woche haben, keine richtige Ausbildung haben und an jedem Arbeitstag pünktlich um 16.30 den Löffel fallen lassen.
Was soll eine solche Aussage? Niemand vertritt hier eine 3 Tage Woche? Das wird es auch in Zukunft nicht geben. Allerdings hängt die umfängliche Versorgung davon ab, ob wir auch in Zukunft aus dem Ausland genügend Arbeitskräfte finden, da in Deutschland der Beruf eben zu wenig Nachwuchs findet. Das wird nicht besser, wenn zukünftig noch schlechtere Arbeitsbedingungen herrschen sollen. Das gilt übrigens auch für andere Branchen.
…oder auch evtl. Arbeitsplätze stehlen.
Ja sicher, ist auch Sinn und Ziel der Sache. Wir werden mit weniger Menschen produzieren und mit weniger Menschen Leistungen erbringen. Das ist aber einmal gut, weil wir dann konkurrenzfähig bleiben und andererseits wir ohnehin weniger berufstätgie Menschen im Land haben. Das gilt auch, wenn wir hoffentlich durch Zuwanderung einige Lücken schliessen können. Wenn wir dabei genauso produktiv sind wie bisher, ist damit ein ausreichender Wohlstand gesichert. Wir kommen dann natürlci wieder zum Problem der Verteilung. Nicht alle werden in diesem System arbeiten können ( Arbeitslosigkeit) und natürlich sind Sozialysteme, soweit sie von den Arbeitnehmer bezahlt werden unzureichend. Solche Systeme müssten also an der Produktivität ansetzen und nicht an den Beitragszahlern.
Was soll eine solche Aussage? Niemand vertritt hier eine 3 Tage Woche?
Das war eine leichte Zuspitzung ![]()
Aber mach es mit 4-Tage-Woche, ergibt keinen großen Unterschied.
Und mach es mit Busfahrern, Müllmännern, Bauarbeitern, Amazon-Fahrern, Postboten, Schwimmeistern, Feuerwehrleuten, Polizisten, Soldaten, Krankenschwestern, Kindergärtnern, Dachdeckern, Klempnern, Steuerberatern, Supermarktverkäufern, Kellnern und und und.
Aber Hauptsache nicht mehr arbeiten als gewohnt.
Und die Krönung der Dummheit:
wenn wir das Problem durch Roboter oder selbstfahrende Autos lösen können, ist es plötzlich Arbeitsplatz-Klau. Dann darf die Arbeit auf einmal nicht weniger werden.
Die Angst vor jedweder Veränderung ist die einzige Konstante.
Besitzstandswahrung und Denkfaulheit aufs Schönste vereint.
Dieser thread ist ein Offenbarungseid.
Und die Krönung der Dummheit:
wenn wir das Problem durch Roboter oder selbstfahrende Autos lösen können, ist es plötzlich Arbeitsplatz-Klau. Dann darf die Arbeit auf einmal nicht weniger werden.
Die Angst vor jedweder Veränderung ist die einzige Konstante.
Besitzstandswahrung und Denkfaulheit aufs Schönste vereint.
Dieser thread ist ein Offenbarungseid.
Ehrlich gesagt erwarte ich von Dir schon ein wenig sachlichere Auseinandersetzung mit den Beiträgen. Mit der Zuspitzung auf eine allgemeine Empörung und dann noch die Inanspruchnahme einer naheliegenden Logik für deine Argumentation trägst Du wenig zu einer wirklichen Diskussion bei. Obwohl auch andere durchaus verschiedene Meinungen haben werden diese pauschal als „ Eure“ oder „ihr“ undifferenziert zusammengefasst. Warum beteiligst Du Dich eigentlich an den Diskussionen hier, wenn die differenzierte Meinungen gar nicht interessieren? Wer genau und wo will hier jemand zum Beispiel keine Veränderung? Und was , auch nur zum Beispiel, das Arbeitsplatzproblem angeht- natürlich müssen wir durch Technik Arbeitsplätze einsparen ( siehe meinen Beitrag oben).
Und was deine Fixierung auf die Mehrarbeit angeht- in der Produktion wird das kein Thema sein, weil dort menschliche Arbeit weniger werden wird ( hoffentlich). Im Dienstleistungsbereich wird noch mehr Arbeit unrealistisch, solange Arbeitskräfte knapp sind und die Arbeitgeber in einer Konkurrenz um die Gewinnung von Arbeitskräften stehen. Seltsam, dass du oft gegenüber anderen argumentierst, dass diese Vorstellungen unrealistisch wären ( was auch teilweise stimmt), aber die reale Arbeitsmarktsituation willst du nicht so richtig wahrnehmen.
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Und was deine Fixierung auf die Mehrarbeit angeht
Was mir dazu noch einfällt ist, dass man ja auf zweierlei Art seine Arbeitskraft verkaufen kann:
Zeit (Pförtner, Erzieher, Einzelhandel)
Produkt (Handwerk, Wissenschaft..)
Jemanden, der ein Produkt verkauft, dazu zu verdonnern, länger am Produkt zu sitzen, verringert die Produktivität ja nur (DDR-Modus).
Jemanden, der ein Produkt verkauft, dazu zu verdonnern, länger am Produkt zu sitzen, verringert die Produktivität ja nur (DDR-Modus).
Das ist richtig. Ehrlich gesagt, müssten wir hier noch viel mehr unterscheiden. Wir haben eben keine einhheitliche Wirtschaft und die Situation ist verschieden und damit die Probleme auch.
Besitzstandswahrung und Denkfaulheit aufs Schönste vereint.
Dieser thread ist ein Offenbarungseid.
Wie wärs denn mal mit ein paar grundlegenden Fakten?
Z.B. aus der Demographie?
Wir sind eine alternde und in weiten Teilen saturierte, materiell gesättigte Gesellschaft. In solchen Gesellschaften sind die Wachstumspotentiale nun mal naturgemäß geringer, als in jungen, noch „hungrigen“ Bevölkerungen.
(O.k., das Ausmaß der wirtschaftlichen Saturierung ist gesamtgesellschaftlich deutlich ungleich verteilt. Im unteren Segment - rd. ⅓ (?) - wäre noch genügend Bedarf für weiteres Wachstum. Aber gerade diejenigen, die einer ungebremsten Wachstumspolitik das Wort reden, stehen eher auf der Bremse, wenn es um Maßnahmen geht, dort die Kaufkraft zu stärken.)
Wir sind eine von der Bevölkerungszahl her tendenziell zukünftig mit wachsendem Tempo schrumpfende Gesellschaft. Zusammen mit der Alterung verringert das das Arbeitskräfteangebot - und natürlich (s.o.) auch den Konsumbedarf.
Da alle Bemühungen um „mehr Kinder“ bisher historisch (z.B. „Mutterkreuze“ im 3. Reich, oder die CDU-Kampagne „Kinder statt Inder“ in NRW) wie weltweit (z.B. sinkende Geburtenrate in China, auch nach Ende der 1-Kind-Politik) in entwickelten Gesellschaften offenkundig gescheitert sind, lässt sich diese demographische Schrumpfung allenfalls durch Zuwanderung aufhalten - vermutlich nur zeitlich begrenzt verzögern. Zumal dies auf sowohl subjektive (tiefsitzende Aversionen gegen „Fremde“) wie objektive (limitierte gesellschaftliche Integrationsfähigkeit) Grenzen stößt.
Und die Zuwanderer sich offenbar in ihrem „generativen Verhalten“ (Kinderzahl) in wenigen Generationen der einheimischen Bevölkerung anpassen (s. Entwicklung bei den hier ansässig gewordenen ehemaligen „Gastarbeitern“).
Oder- wenn ihr so wollt - aus der Mathematik:
Wir haben nach langen Jahren des stetigen Wachstums inzwischen ein solches absolutes Niveau erreicht, dass die Aufrechterhaltung relativ (prozentual) gleichbleibender Wachstumsraten immer schwieriger, ja unmöglich wird.
Bei einem Ausgangssockel von 100 Stück erfordert ein Wachstum von 10 % 10 zusätzliche Exemplare, bei einem Sockel von 1000 schon 100.
Ein klassisches Beispiel hierfür ist die unterschiedliche Entwicklung in Deutschland (BRD) und GB nach dem Krieg.
Während in Deutschland alles in Schutt und Asche lag, also gewaltiger Wiederaufbau- und Investitionsbedarf bestand, war GB - ungeachtet der deutschen Bombenangriffe zu Beginn des Krieges -
relativ „unbeschädigt“ davon gekommen. Also hat man dort mit den alten, vorhandenen Industrieanlagen etc. weiter gearbeitet. Neben - sicher manchem Anderen -
ein Grund für die unterschiedlichen Wachstumsraten in beiden Ländern in den Nachkriegsjahren.
Der dadurch bewirkte „tendenzielle Fall der (prozentualen) Wachstumsraten“ lässt sich seit Jahren in praktisch allen entwickelten Gesellschaften, mal mehr, mal weniger deutlich, beobachten.
Ob diese permanente Bremse des relativen Wachstums durch neuere technologische Entwicklungen wirklich aufgehalten oder gar umgekehrt werden kann, bleibt m.E. abzuwarten, bzw. ist fraglich.
Oder - in einem „grünen“ Forum dürfte das ja wohl auch erlaubt sein - mit „ökologischen“ Argumenten („Grenzen des Wachstums“).
Wie der ganz überwiegende Teil der meinungsbildenden Wirtschaftswissenschaften die naturwissenschaftliche Tatsache zu verdrängen vermag, dass aus begrenzten Ressourcen (auf einem begrenzten Planeten) nun mal kein dauerhaft unbegrenztes Wachstum heraus zu holen sein wird, ist mir schlicht schleierhaft. Muss wohl eine antrainierte Form der „Betriebsblindheit“ sein.
Wobei diese Begrenztheit der natürlichen Ressourcen das weitere Wachstum in den entwickelten Ländern (Europa / USA / Japan / China - um nur die wichtigsten zu nennen) noch am wenigsten und eher zuletzt bremsen dürfte.
Denn wir sind ja inzwischen ziemlich gut darin, die negativen Folgen unseres Ressourcenverbrauchs in Weltgegenden zu „exportieren“, die da noch Spielraum bieten.
Auf genau diesen Export geht übrigens auch ein Teil des viel gepriesenen ökologischen, ressourcen-schonenden, „grünen“ Wachstums hier zurück (was nicht heißen soll, dass es so etwas gar nicht gibt. Nur manches ist halt „Mogelpackung“.)
Fazit: Wir werden uns - vielleicht noch nicht heute oder morgen - aber zumindest auf etwas längere Sicht mit der Realität einer Post-Wachstumsgesellschaft anfreunden müssen.
Und vor diesem Hintergrund erscheinen mir die aktuellen Diskussionen um Mehrarbeit, Wachstumsanreize etc. doch ziemlich kleinkariert.
Das ist eben typisch populistisch
Zu fordern, dass die Bürger mehr arbeiten sollen, ist nicht unbedingt populistisch und beründet nun wirklich keine AfD-Nähe. Ich rate zur Mäßigung mit diesem Totschlagargument.
Wie der ganz überwiegende Teil der meinungsbildenden Wirtschaftswissenschaften die naturwissenschaftliche Tatsache zu verdrängen vermag, dass aus begrenzten Ressourcen (auf einem begrenzten Planeten) nun mal kein dauerhaft unbegrenztes Wachstum heraus zu holen sein wird, ist mir schlicht schleierhaft.
Dieses Argumente wird durch ständige Wiederholung nicht richtiger. Zwei Fehler:
Das heißt, ja es gibt Grenzen, es gibt also rein mathematisch sicher kein dauerhaftes (im Sinn von ewiges) Wachstum, aber niemand weiß, wo die Grenzen liegen.
Hier die verschiedenen Meinungen von Vertretern verschiedener Parteien dazu:

Auf Antrag der Fraktion Die Linke hat sich der Bundestag mit der seit dem Wochenende bereits öffentlich geführten Debatte über die Einschränkung von Teilzeitmöglichkeiten für Beschäftigte...
mal was Konstruktives dazu

Anreize zu schaffen, dass in Deutschland mehr gearbeitet wird, ist kein Hexenwerk. Vorschläge für effektive Reformen liegen seit Jahren auf dem Tisch. Doch die Politik führt lieber faktenfreie Scheindebatten über Teilzeit und Feiertage.
3 Vorschläge:
Abschaffung oder Reform der Minijobs.
Abschaffung des Ehegattensplittings.
Hinzuverdienstregeln für Empfänger staatlicher Leistungen zu reformieren.
Klingt alles plausibel.
Kann man statt der Mehrarbeitsideen oder zusätzlich machen.
Die genauen Mechanismen und die Auswirkungen der Vorschläge kann ich nicht abschließend einschätzen. Ich vermute, das gilt für jeden von uns.
Wir dürfen nur nicht sofort alles verteufeln, was unangenehm ist oder jemandem einen Nachteil bringt.
Ökonomisches Wachstum bezieht sich nicht direkt auf den Resourcenverbrauch. Es kann mit entsprechender Technologie (z.B. Recyclingverfahren) den Bedarf sogar reduzieren. Das oft aufwändige Recycling …
… benötigt und verbraucht dabei allerdings oft andere Ressourcen. ![]()
In den 70er Jahren schienen die Erdölvorräte bald am Ende, jetzt werden Rekordmengen gefördert. … ein ähnliches Muster könnte sich genau so bei Seltenen Erden zeigen.
Ja klar, und wenn wir erst mal technologisch in der Lage sein werden, bergbautechnisch bis in den inneren Erdmantel vorzustoßen, werden wir dort auf jede Menge neuer Rohstoffe stoßen.
Aber der Zeithorizont dafür ist ähnlich vage wie bei der Kernfusion. Dort hieß es vor sechzig Jahren, in dreißig Jahren nutzbar, vor dreißig Jahren hieß es dann (wieder), in dreißig Jahren nutzbar, heute heißt es erneut, in dreißig Jahren nutzbar. Ich werd’s zwar nicht mehr erleben, aber ich bin relativ entspannt, dass ich bei der Antwort in dreißig Jahren nichts fundamental Neues verpassen werde.
Zu fordern, dass die Bürger mehr arbeiten sollen, ist nicht unbedingt populistisch und beründet nun wirklich keine AfD-Nähe. Ich rate zur Mäßigung mit diesem Totschlagargument.
Populismus ist nicht gleich AFD. Es ist in dem Sinne populistisch, weil man meint ein Komplexes Problem mit einfachen Mitteln lösen zu können. Mehr arbeiten vermutlich für gleiches Geld ist erstmal eine Lohnkürzung, sonst macht der Gedanke ohnehin keinen Sinn. Dann müsste diese Idee zu Mehr Produktivität führen, was ich bezweifle. Allerdings wird man natürlich die unterschiedlichen Berufswelten unterscheiden müssen. Da wo keine Waren produziert werden wird wohl kaum ein Anreiz bestehen, dass mit der zusätzlichen Arbeitszeit ( die man dem Arbeitgeber schenkt) mehr geleistet wird. In der Warenproduktion wird wohl tatsächlich etwas mehr Produziert werden. Aber gibt es dafür Abnehmer, d.h. werden wir deshalb wirklich konkurrenzfähiger. Mit Sicherheit nicht, wenn das nicht mit Innovation und einen weiteren Umbruch koordinert wird. Wir werden mit den Kosten für eine Arbeitskraft jedenfalls in absehbarer Zeit nicht mit China oder den anderen asiatischen Staaten wie Malaysia, Vietnam etc. konkurrieren können.
Klingt alles plausibel.
…aber… (Zitat vom Ende des von dir verlinkten Artikels):
"Abgeblockt werden solche effektiven Maßnahmen allerdings immer wieder gerade von den Stimmen, die am lautesten fordern, dass die Deutschen mehr arbeiten müssten. So sind es beispielsweise die Arbeitgebervertreter, die vehement die für sie günstigen Minijobs verteidigen. Konservative Politiker wollen das Ehegattensplitting nicht anrühren, da es finanzielle Vorteile für das von ihnen bevorzugte Ehemodell bietet. Dass Empfänger staatlicher Leistungen sich mehr hinzuverdienen können, geht genau in die gegenteilige Richtung, die die schwarz-rote Koalition unter Merz eingeschlagen hat. Der Bedarf an zusätzlicher Arbeitskraft ist offensichtlich nicht groß genug, um Ideologie und Klientelpolitik zu überwinden. "
Der Bedarf an zusätzlicher Arbeitskraft ist offensichtlich nicht groß genug, um Ideologie und Klientelpolitik zu überwinden. "
Naja, wir haben gerade die höchste Arbeitslosigkeit seit langem und das wird sich noch verstärken.
Insofern ist der Arbeitskraäftemangel ohnehin nur auf bestimmte Branchen beschränkt. Naheliegend wären erst mal Maßnahmen wie man die Arbeitslosen in diese Mangelberufe bringt. Das ist eben was ich oben mit Populismus bezeichnete. Pauschale vermeindlich einfache Antworte auf Problem in einer ziemlich komplexen Arbeitswelt, die sich gerade im Umbruch befindet. Das muß natürlich in erster Linie die Wirtschaft selbst stemmen, aber die Brauch verlässliche politische planbare Rahmenbedingungen. Das ist unser Problem und nicht, dass die Leute zu wenig arbeiten.
… benötigt und verbraucht dabei allerdings oft andere Ressourcen
kein Problem, wenn das nachhaltige Resourcen, wie z.B. Sonnenenergie sind.
bergbautechnisch bis in den inneren Erdmantel vorzustoßen,
Das ist Blödsinn, alles was wir brauchen liegt in der Erdkruste und kann heute schon erreicht werden. Man muss die Lagerstätten nur finden.
Im unteren Erdmantel findet man vermutlich hauptsächlich Silikate, die haben wir hier oben zur Genüge.
Ehegattensplittings
Der letzte Scheiß.
Und ich musste hier echt um IV - IV kämpfen
Mehr arbeiten vermutlich für gleiches Geld ist erstmal eine Lohnkürzung, sonst macht der Gedanke ohnehin keinen Sinn. Dann müsste diese Idee zu Mehr Produktivität führen, was ich bezweifle.
Beide Sätze halte ich für falsch.
Jede zusätzlich geleistete Arbeitsstunde schafft einen Wert, der (wenn alles mormal abläuft) das BIP erhöht, den Gewinn des Uternehmers und/oder das Gehalt des Arbeiters, die Steuereinnahmen und die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft.
Simples Beispiel:
Jemand sitzt im Erzgebirge, schnitzt Holznikoläuse und verkauft die für EUR 119 pro Stück (ja, zu viel, aber rechnet sich leichter).
Wenn er ab morgen jeden Tag 1 Stunde mehr arbeitet und einen Nikolaus mehr macht, nimmt er EUR 119 pro Tag mehr ein (unterstellt, er kann sie verkaufen).
Davon zahlt führt er EUR 19 MWSt. (die Verrechnung mit der selbst gezahlten MWSt. lassen wir beiseite) ab und zahlt EUR 35 Einkommenssteuern.
Beim Staat kommen also direkt schon mal EUR 54 an.
Er kauft von den verbleibenden EUR 65 eine Hose für EUR 40 und legt EUR 25 aufs Sparkonto.
In den EUR 40 steckt wieder MWSt., die an den Staat geht. Der Hosenkauf erhöht den Gewinn des Bekleidungsgeschäftes um EUR 5, darauf fallen ebenfalls wieder Steuern an usw usw.
Diese 1 Stunde Mehrarbeit erzeugt einen volkswirtschaftlichen Mehrwert.
Dabei ist es weitgehend egal, wo der ankommt, er stärkt jedenfalls das Gesamtsystem.
Ist der Schnitzer Angestellter und arbeitet mehr ohne zusätzl. Gehalt, landet der Vorteil nicht bei ihm, sondern zT beim Arbeitgeber, zT aber auch hier wieder beim Staat in Form von Steuern.
Ob man das als Lohnkürzung bezeichnet ist gesamtgesellschaftlich egal.
Mit Produktivitätserhöhung hat das auch nichts zu tun. Er arbeitet mehr und produziert mehr.
Derzeit verlassen m.W. deutlich mehr Menschen pro Jahr den Arbeitsmarkt als hinzukommen, und das wird wohl auch so weitergehen.

Fast ein Viertel der Erwerbstätigen ist 55 Jahre und älter. Damit hat Deutschland im EU-Vergleich den größten Anteil älterer Beschäftigter. Für das Rentensystem ist das problematisch.
D.h. die Zahl der Nikolausschnitzer wird geringer.
Dadurch wir die Zahl der erzeugten Nikoläuse geringer und der insg. erarbeitete Wert (das BIP) sinkt.
D.h. weniger Wertschöpfung, weniger Gewinne, weniger Steuereinnahmen.
Wie ersetzen wir diese fehlenden Arbeitsstunden, Produkte und Steuereinnahmen?
Irgendwo muss unser Wohlstand herkommen, inkl. des Geldes, mit dem der Sozialstaat und der Klimaschutz bezahlt wird.