USA - Wiederwahl von Trump

Heute ist es soweit und es ist der Tag der Entscheidung!

Die offiziellen Wahlen der Präsidentin Kamala Harris oder des Präsidenten Donald Trump finden heute statt.

Vielleicht lohnt sich heute eine Nachtschicht.

Eins steht jedenfalls fest, das Ergebnis dieser Wahl könnte einen erheblichen Einfluss auf die Weltpolitik haben.

Die ganze Welt schaut auf die USA.

Ich hoffe nur, dass die dortige Nationalgarde arbeitslos bleibt, auch nach der Wahl.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-uswahl-dienstag-102.html

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/kamala-harris-donald-trump-praesident-usa-wahl-liveticker-114.html

Ein kleines US-Dörfchen an der Grenze zu Kanada ist stolz darauf, als Erstes seine Wahlergebnisse verkünden zu können. Die Abstimmung zeigt: Es wird knapp.

ich will mir das Elend lieber nicht in einer Nachtschicht reinziehen…
Es reicht, wenn ich den Fernseher erst drei Tage später ansehe…

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Ich weis nicht. Zu diesem Thema gibt es eigentlich nichts mehr zu diskutieren. Warten wir einfach bis übermorgen ab, dann können wir entscheiden, ob das Thema „Wahlsieg des Berufslügners“ oder „Bürgerkrieg in Amerika“ heißen muss. :slight_smile:

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@WitzelJo, Du hoffnungsvoller Rationalist :slightly_smiling_face:: Wenn ein Mensch voller Emotionen ist, wie @anonymeNutzer und ich auch, will er reden, sich äußern, Zuspruch bekommen.

Kann vermutlich eh nicht schlafen.

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Ich werde schlafen gehen - was kann ich groß verpassen - das letzte Mal bin ich für Ali - Frazier wach geblieben (und selbst das war aus heutiger Sicht fragwürdig) - bis die Briefwähler ausgezählt werden, dauert es noch - von nachgelagerten juristischen Spitzfindigkeiten mal ganz abgesehen - wenn sie Bürgerkrieg machen, betrifft uns das erstmal noch weniger als der Krieg in Nahost.
Freilich, langfristig kann sich diese Nacht verheerend auswirken - aber es reicht, wenn ich mich am kommenden Wochenende damit beschäftige, wie die Welt trotzdem noch von mir zu retten ist :thinking: :joy:

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Dann kannst Du eigentlich bis 6. Januar in so eine Art Winterschlaf gehen. Gute Nacht. :wink: :sleeping:

Das klingt doch mal s richtig gut! :wink:

Katastrophe!!! :cold_face: :cold_face: :cold_face:

Zu den ohnehin schon bestehenden Krisen hat sowas gerade noch gefehlt.
Man kann zwar sagen, damit müssen erst mal die Amerikaner selbst klar kommen. Für uns sehe ich in erster Linie das Problem, dass ein so großes wichtiges Land dann wenig (nur privatwirtschaftlich) für den Klimaschutz machen wird und dass die Wirtschaftspolitik vonTrump auch noch unsere Wirtschaft tiefer in den Abgrund zieht ( die amerikanische dann allerdings auch). Was das außenpolitisch bedeutet will ich angesichtes der wirren Aussagen von Trump noch gar nicht beurteilen.

Es ist für uns ein guter Vorläufer für die Zeit, wenn bei uns die AFD (vielleicht mit einem Kanzler Höcke) an die Macht kommt.

Nur wenn Trump Erfolg hat.
Wenn er gegen die Wand fährt, ist das eher abschreckend bzgl. der rechten Populisten.
Das größte Problem für uns sehe ich kurzfristig beim Thema Ukraine.

Wenn in den USA jemand gewählt werden kann, der sich bekannterweise nur sehr bedingt mit den Werten von Demokratie und Menschenrechten identifiziert - warum sollte das nicht auch hierzulande passieren können - ganz unabhängig von der Frage, wie wirtschaftlich erfolgreich der/diejenige Person/Partei ist?
Offenkundig wird flächendeckend nicht werteorientiert gewählt (bis auf den „Wert“ „I first“).

Heureka!

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Hinter der Wirtschaft stehen alle anderen Parameter zurück.
Das Migrationsthema ist auch ein Wirtschaftsthema, weil Leute denken die Zuwanderer nehmen ihnen was weg.
Und gegen die Wand fahren habe ich nicht nur die Wirtschaft gemeint.

Vielleicht sollten auch die Grünen daraus was lernen.
Das heißt nicht, das Werte nicht wichtig sind, aber sie sind eben nicht alles.

Es scheint so zu sein: Wenn sie zwischen Wohlstand und Freiheit entscheiden müssten, und glauben, nicht beides zugleich haben zu können, würden sich sehr viele Menschen für den Wohlstand und gegen die Freiheit entscheiden. Es ist dieses (scheinbare) Dilemma, das Hitler, Putin und jetzt auch Trump an die Macht gebracht hat. Natürlich ist diese Frage schlichtweg falsch gestellt, aber das kapieren viele Leute eben nicht.

[quote=„HarmsCar, post:12, topic:4350“]
Wenn in den USA jemand gewählt werden kann, der sich bekannterweise nur sehr bedingt mit den Werten von Demokratie und Menschenrechten identifiziert - warum sollte das nicht auch hierzulande passieren können - ganz unabhängig von der Frage, wie wirtschaftlich erfolgreich der/diejenige Person/Partei ist?
[/quote].

Da bin ich doch optimistischer. Das veraltete Wahlsytem der USA ( in der Zeit gab es noch Sklaven im Süden) hat zu der jetzigen Polarisierung zwischen den 2 grossen Lagern beigetragen … Die pluralistische Gesellschaft von heute, kann sich somit in der
politischen Willensbildung nicht widerspiegeln. Das ist bei uns anders, ausserdem hat die USA keine eigene Vergangenheit mit dem Faschismus. Mir macht da eher das Erstarken der rechten Populisten in der EU Angst.

Warum machst Du einen Unterschied zwischen dem Erstarken rechtsradikaler Lager in Deutschland EU und USA?
Gerade weil die kulturellen Untrscheide so groß sind, das Phänomen aber das gleiche bleibt, scheint es sich heir um ein kulturübergreifendes Phänomen zu handeln - warum sollte das in Deutschland also grundsätzlichanders laufen?

Das Trump nicht gleich Höcke ist, sehe ich natürlich auch so. Und es muss nicht zwingend Höcke unser deruscher Trump sein/werden - auch dem würde ich zustimmen, und damit natürlich auch Unterschiede in der konkreten Ausprägung unterschreiben!
Aber offensichtlich sind die Menschen einfach so, dass sie in schwierigen Zeiten zu Machthabern tendieren, die Lösungen durch verachtende Ausgrenzung anbieten - und es fehlt an Bildung diese Impulse auch in kritischen Phasen in Schach zu halten…

Woher also der Optimismus?

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Die Frage des Tages. Wer eine gute Antwort hat, bitte melden.

Das der Vergleich zwischen den USA und Deutschland hinkt, hatte ich ja schon begründet. Hinzu kommen die evangelistischen Fanatiker, die in den USA eine ideologische Basis für die radikalen Rechte bildet. Die Gesellschaften in Frankreich und Italien sind doch eher mit Deutschland vergleichbar und die dortige Rechte hat auch direkt Einfluss auf die EU Politik. Insofern die Relativierung: optimistischer hinsichtlich der gleichen Entwicklung wie in den USA aber schon ein ungutes Gefühl angesichts der Entwicklung der Rechtspopulisten in der EU.

Wir müssen und der Tatsache ins Auge sehen, dass unsere politischen und gesellschaftlichen Überzeugungen und Werte der letzten 60 Jahre selbst im Westen nur noch von einer knappen und immer knapper werdenden Hälfte der Menschen geteilt werden. Vom Rest der Welt ganz zu schweigen.

Was daraus folgt? Keine Ahnung.

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