Das ist ein wiederkehrendes Motiv, das in einigen Köpfen hier rumschwirrt, z.B. hier:
Kurze Antwort: kommt auf die Definition von ‚existieren‘ an. Ich würde es eher als ‚dahinvegetieren‘ bezeichnen. Und die meisten Menschen wohl auch.
Was würde passieren?
- Fast jeder Mensch würde nur noch so lange arbeiten, bis er mehr als genug für den Rest seines Lebens hat und sich dann an den Strand legen. Ein erfolgreicher Startup-Unternehmer vielleicht schon mit 35, ein gutverdienender Angestellter vielleicht mit 51. Und das beträfe nicht nur verzichtbare Branchen, sondern auch Lehrer, Ärzte, Pfleger, Handwerker etc. Eine kleine Kostprobe von einer solchen Gesellschaft haben wir jetzt ja schon, Tendenz stark steigend

- Es gäbe niemanden mehr (außer dem Staat), der innovative Großprojekte (GigaFactory) finanzieren könnte. Der Staat hats bekanntlich nicht so mit Innovation. Das wäre nicht nur beim Kampf gegen den Klimawandel fatal.
- Wenn Rentner merken, dass sie zu viel aufgehoben haben, werden sie das Geld lieber verprassen als es dem Staat zu überlassen. Für das Startvermögen zum 18ten bliebe also kaum was übrig.
Insgesamt also eine ziemlich schlechte Idee.