Veganer retten nicht die Welt, sie wissen zu wenig über die Natur. Oder „Warum Veganismus die Lage verschlimmert“

Liebe Leute,
mein Text zum Veganismus ist mittlerweile so weit, dass ich Leute drüber schauen lassen mag.
Aber es gibt keine Kategorie zu Ökologie.
Wo kann ich ihn teilen?
Svenja

Wie wäre es mit unserer Cloud?

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Welcher BAG würdest Du den Text zuordnen?
Wie umfangreich?

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Ökologie
Biologie
Artenvielfalt
Diversität, oder besser Biodiversität, weil Diversität ja gekapert wurde
Klimawandel

Der Text ist vermutlich zu lang um einfach als Beitrag hier zu landen? Du kannst Ihn einfach als PDF hochladen, den Titel dieses Threads anpassen und wir diskutieren hier. Bitte definiere auch Stichworte für den Beitrag.

Immer wenn ich sehe, das für ein Thema 3-4 Beiträge hier gelandet sind, mache ich eine neue Kategorie dafür auf.

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Wo ist der Text denn jetzt gelandet? Ich würde ihn gern mal lesen.

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Ich kann versuchen, ihn hier hochzuladen.
Ist aber noch nicht fertig und es sind auch noch Textblöcke aus dem Forum drinnen.

Er ist noch unsortiert, enthält Doppelungen und im Detail keine schlüssigen Argumente.
Aber inhaltlich ist eigentlich alles drin, was ich drin haben wollte.

Jetzt muss ich es mal ausdrucken, um es sortieren zu können.

Ich nehme gerne Stichworte und Vorschläge an.

Wow, das ist ja ein wirklich umfangreiches Werk!

Das muss ich später lesen, es ist sicher gut geworden.

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Noch ist es schlecht. Bitte nur inhaltlich schauen.

Mache ich, aber sei nicht böse, wenn es etwas dauert.

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Überhaupt nicht.
Er ist ja ohnehin noch in Arbeit.

Absolut kein Streß!

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Ich hab nur mal den Anfang überflogen. Stimmt: viele Dopplungen. Und viele 1:1-Übernahmen aus dem Forum (ich finde meine ganzen Beiträge wieder :grin:).
Die Idee für die Struktur finde ich gut. Kurz und knackig Irrtümer widerlegen und Informationen zur Verfügung stellen.
Da liegt noch viel Arbeit vor dir, aber wenn es gut gelingt, könnte ich mir das sogar in Buchform vorstellen. Als Gegengewicht zu den ganzen „Wie wir vegan die Welt retten“-Ratgebern.

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Ich hab’s gelesen. Viele Informationen waren für mich wertvoll und für mein eigenes Verhalten relevant, danke dafür :slight_smile:

Aber mühsam war’s. Die Wiederholungen, aber mehr noch der Ansatz, Rede und Gegenrede aufeinander folgen zu lassen. Oft wusste ich nicht, wo ich gerade war, und es hat sich angefühlt wie ein sehr langes Selbstgespräch, das mir den Kopf vernebelt :face_with_spiral_eyes:. Es wäre einfacher zu lesen, wenn es entsprechend unterschiedlich formatiert wäre und es wenige deutliche Hauptthemenblöcke gäbe, etwa Artenvielfalt, Klima, Wasser, Humus, Nahrungskonkurrenz, Kosten/Markt.

Aber noch ein Aspekt: Wenn man Fehlinformation widerlegen will, ist es meist nicht hilfreich, diese explizit, vielleicht noch auffällig in einem Kasten, zu wiederholen. Dann kann es nämlich passieren, dass am Ende die Fehlinformation hängen bleibt. Das ist analog zu Klimamythen oder Impfmythen. Wenn man sagt „Impfen macht Autismus ist widerlegt“, dann bleibt oft hängen „Impfen macht Autismus“. Das ist eine Funktionsweise des Gehirns. Bekanntes Experiment dazu: Die Aufforderung „Denk nicht an einen rosa Elefanten“ führt dazu, dass man ständig daran denkt. Der Grund dafür ist, dass man sich das, an was man nicht denken soll, erst vorstellen muss, und dadurch wird das Bild verstärkt. Ähnlich mit Fehlinformationen. Mit jeder Aussprechen werden sie stärker.
Informationsseiten lösen das Problem häufig, indem sie offene Fragen stellen, auf die die richtige Information folgt.

Inhaltlich bin ich nicht im Thema, daher kann ich nicht viel dazu sagen. Ich hatte das eine oder andere schon man gehört, aber vieles war mir auch neu.
Du willst nicht Massentierhaltung und Veganismus vergleichen. Da wäre es auch fair, nicht biologische Tierhaltung und industriellen, globalisierten Pflanzenanbau zu vergleichen.
Mit dem Zusammenhang Vegan-Depression wäre ich vorsichtig, da gibt es so viele Einflussfaktoren, das ist echt schwierig. Vielleicht besser rauslassen.
Bei der Wirkung des Kaufverhaltens auf die Biohöfe könntest du darauf eingehen, dass Biokost auf bestimmte Konsumentengruppen (Milieus) angewiesen ist, die die Masse an Kunden bringen. Innerhalb genau dieses Milieus gibt es den Vegan-Trend. Dadurch wird das relevant, und nicht, wenn man einfach einen deutschen Durchschnitt nimmt.
Viele, die sich für veganes Essen entscheiden, machen es nicht für moralische Überlegenheit, sondern aus Verzweiflung über die Klimaentwicklung. Sie glauben, sie müssten, aus Verantwortung. Für diese wäre es eine Entlastung, das alles zu wissen.
Darauf achten, Leute nicht abzuwerten. Nicht die Veganer und nicht die normalen Konsumenten.

Ist die Schrift „Klimaschutz auf der Weide“, die du als Literatur angegeben hast, bereits eine halbwegs vollständige Zusammenstellung deiner Argumente? Gibt es seitdem neue Erkenntnisse?

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Vielen Dank.
Ihr habt ja gesehen, dass ich panisch das halbe Forum kopiert habe, weil dachte, demnächst ist es alles weg.

Ich würde euch gerne in den Credits erwähnen oder gar als Mitautoren, wenn es denn soweit ist, dass der Text nicht mehr nur ein Steinbruch ist.

Ich nehme Folgendes erstmal mit…

Guter Punkt. Da muss zu den Auswegen noch etwas Beruhigung rein. Das sollte ja auch das Ziel des Textes sein.

Danke.

Ja, ers ist schlimm im Moment. Aber die Iee,. vorab ein paar echte Hickhack-GEspräche zu nennen und dann zu besprechen?`
Ich habe überlegt, dass ich die Introtexte noch mehr einbeziehen müsste. Wo irren Andre und Rob genau und warum.

Hm. Das ist auch ein guter Aspekt, aber wie kann ich das umgehen? Da muss ich noch mal drüber nachdenken, Ohne diese Wiederholung weiß ich aktuell nicht genau, wie ich das optisch gliedern kann.

Ja, das ist das Ziel. Vor allem die Probleme des Pflanzenbaus.

Ja, zu dünnes Eis.
Es ist vieles aus dem Forum entnommen, was eigentlich nicht passt. Aber am PC kann ich das nicht mehr erkennen und muss zur Reduktion Papier haben. Dann kommen bestimmt 20-30 Seiten raus.

Topp. Das kommt auch noch stärker rein.

Ich glaube nicht. Außer der Bewirtschaftung von (NIeder) -Mooren.
Das ist eigentlich der Kern: Die Sachen sind bekannt.
Den Text habe ich erst kürzlich gefunden, das kam mir vor wie geistige Verwandtschaft. Aber ich mache meinen tritzdem fertig.

Vielen Dank erstmal, nun dauert es wieder eine Weile, bis ich weiter bin.

Svenja

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Führe doch zwei imaginäre Personen ein, die diskutieren. Harold ist pro vegan, Maude ist contra. Dann kannst du für jeden Aspekt einen kurzen Wortwechsel einbauen (eventuell mit Schnipseln aus dem Forum) und danach die jeweiligen Argumente besprechen, widerlegen oder mit Infos untermauern. Das lockert den Text auch auf.

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Das war vielleicht von meiner Seite missverständlich. Ich meinte:
Es wäre unfair, biologische Tierhaltung mit industriellem, globalisiertem Pflanzenbau zu vergleichen. Das heißt, dass du in deiner Kritik auch nicht die Auswüchse beim Pflanzenbau nimmst, sondern den Fall, dass möglichst nachhaltig bewirtschaftet wird und saisonal und lokal gekauft wird. Also nicht die eingeflogene Mango als Beispiel.
Was den Humus angeht, bleibt dein Punkt für die (ergänzende) Tierhaltung. Bei Pflanzenschutzmitteln und Bodenbearbeitung bin ich mir nicht so sicher. Transport und Wasserverbrauch würden dann nicht so hoch ausfallen. Und ob hochverarbeitete Produkte als Vergleich und Beispiel taugen, ist bei einem fairen Vergleich auch fraglich.
Wenn du für die Tierhaltung ein nachhaltigeres Konsumverhalten annimmst, dann wäre es fair, das auch für den Pflanzenbau gelten zu lassen. Greenwashing gibt es bei Fleisch und bei veganen Nahrungsmitteln, wenn auch der aktuelle vegan-Boom deutliche Auswüchse zeigt. Allerdings kann dabei anderes gelernt werden und Akzeptanz gewinnen, zB mehr Hülsenfrüchte zu essen. Das wäre vielleicht dann ein eigener Abschnitt.

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Danke.
Das muss ich noch herausarbeiten.

Übrigens: Euer Essen bleibt #vegan, wenn es mit einer Grillzange berührt wird, mit der vorher Fleisch berührt worden ist.
Es geht beim Veganismus darum, nicht an der Ausbeutung von Tieren zu partizipieren und nicht um Reinheitsgebote wie bei einigen Religionen.

Das ist klar aber will trotzdem nicht das mein essen indirekt in kontakt mit ner Leiche kommt. Möchte ja auch nicht das mein Besteck vorm essen die Toilette berührt. Gleiches Prinzip.

Schon richtig! Wo bei mir zuletzt mal die Grenze erreicht war, war als das tropfende Fleisch auf den Maiskolben liegend gelagert wurde - die wollte ich dann nicht mehr essen. Auch Knödel mit Soße, oft ein typisches „Fluchtessen“ von Veggies geht für mich nicht.

Replying to @der_veganer
Weil weitergedacht: wenn dies bereits Partizipieren am Tierleid bedeutet, dann darf man vegane Produkte auch nicht bei Läden kaufen, die auch mit nicht veganen Produkten Geld verdienen.
10:42 AM · Aug 3, 2022

Kleiner Steinbruch.

Beachtung verdient die Werbung, die dazu geschaltet wird…

So, ich bin ein bißchen weitergekommen.
Veganer retten nicht die Welt Beginn und Ende.pdf (410,1 KB)

Ich wüßte gerne noch, ob ich euch erwähnen kann/darf/soll. Die Ideen sind ja nicht alle von mir alleine. Sonst würde ich es verfremden und raffen.

Hier eine kleine Polemik

Dieser Text enthält als Protagonisten drei Stereotype. Das Massentier, die Pflanze und den Veganer. Alle drei vereinen die Kernaussagen der Debatte um den Veganismus. Keine der Aussagen ist ausgedacht. Die Stereotypen sind lediglich eine Verdichtung der Argumente, die für diesen Text zusammengetragen wurden.

Das Massentier
Meist Rind oder Schwein. Ein gequältes Mitgeschöpf, ausgebeutet durch herzlose Landwirte, deren einziges Ziel die Produktion von Muskelfleisch ist. Dieses wiederum wird bedenkenlos in größten Mengen als Wurst oder Steak von Menschen aufgefuttert, denen Klima und Tierschutz am Hintern vorbeigehen und die pflanzliche Kost scheue. Trotz seiner Agonie wird das Massentier vom Landwirt mit edelstem Getreide, Soja und Kraftfutter ernährt, das wiederum aus allerbesten Rohstoffen besteht, das nun in der Ernährung der Menschheit schmerzlich fehlt und den Hunger vervielfacht. Das Getreide kommt, wie auch das benötigte Soja, aus fernen Ländern, wo es meist auf Flächen angebaut wird, wo noch kurz vorher Regenwald stand. Die Haltung und Verarbeitung des Massentiers verbraucht astronomische Mengen an bestem Trinkwasser, das auch wiederum direkt dem Menschen aus der Wasserflasche genommen wird.

Die Pflanze
Die Pflanze ist der Gegenpart des Massentiers. Sie ist genügsam in Bezug auf Boden und gedeiht überall. Jeder Grenzstandort ist geeignet für Äcker, auf denen die Pflanze fast ohne Bedarf an Wasser gedeiht. Die Nährstoffzufuhr erfolgt über Kompost, der aus den wenigen nicht vom Menschen nutzbaren Pflanzenteilen gewonnen wurde. Die Weiterverarbeitung der Pflanze erfolgt ohne nennenswerten Einsatz von Wasser und Energie. Auch die Veredelung zu pflanzlichen Fleischprodukten ist ohne Rückstand und Nachteile. Das Eiweiß der Pflanze wird in schonendem Prozess entnommen, um proteinreiche Kost bereitzustellen. Abfall fällt dabei kaum an.

Der Veganer
Der Veganer ist ein extrem aufgeklärter Mensch, der konsequent in jedem Bereich seines Lebens darauf achtet, nicht mit tierischen Produkten in Kontakt zu kommen, geschweige denn, sie zu essen. Der Veganer wirft Essen mit tierischen Anteilen lieber weg als es zu verzehren. Bisweilen reicht schon die Kontamination der veganen Wurst mit der Grillzange der Würstchen, um das vegane Essen ungenießbar zu machen. Oft leidet der Veganer körperlich, wenn er mit tierischen Produkten in Kontakt kommt und wird nach irrtümlichem Verzehr krank. Er verfügt über ein ungeheures Wissen in Bezug auf die Schädlichkeit der Fleischproduktion und vermag es, aus jeder Quelle den Satz herauszufinden, der der Fleischerzeugung kritisch gegenübersteht. Der Veganer hält seine Betroffenheit und sein Detailwissen für Expertise. Er hat jede Menge Zahlen zur Hand, die seine Position dramatisch untermauern. Kommt er in Kontakt mit dem Massentier, wünscht er sich nur eines: Es möge aufhören zu existieren und all seine Verwandten gleich mit. Die Erde soll nutztierfrei werden.