Gerade haben die Verhandlungen zwischen den USA und Russland in Riad begonnen. Es geht um die Ukraine-Krieg und um die Neuaufteilung der Welt.
In Form eines Blitzkriegs wollen Trump und Musk Fakten schaffen bevor andere reagieren können - eine Strategie, mit der sie bereits erfolgreich in den USA die staatlichen Institutionen überrollen und die Eingriffsmöglichkeiten unterlaufen.
Es ist ein perfider Plan, der Hilters Mein Kampf entnommen sein könnte.
In den Medien liest man beunruhigende Neuigkeiten ein, u.a. über die Bemerkungen des russische Außenministers Lavrov zum Mitspracherecht Europas bei den Verhandlungen in Riad.
Gleichzeitig liest man in der Financial Times, dass die Trump-Administration Russland bereits den Abzug des US-amerikanischen Militärs aus dem Baltikum, aus Polen und ggf. auch aus westlicheren Teilen Europas angeboten hat.
All dies ist im Sinne Russlands und entspricht Putins Vision von einem eurasischen Reich unter russischer Führung.
Währenddessen kommen die europäischen Regierungschefs in Paris unter Ausschluss der am meisten von Russland bedrohten baltischen Staaten zusammen und gehen uneins auseinander.
Und wieder ist es Olf Scholz, der sich als Bremser erweist.
Scheint fast so als die USA nicht mehr lange in der NATO sind. Da müssen wir anscheinend doch wieder mehr für Verteidigung ausgeben.
Ich will keine russischen Panzer am Brandenburger Tor sehen.
Am Ende müssen wir uns noch freuen, daß Erdogan mit seiner nicht zu unterschätzenden Armee in der NATO ist.
Erdowahn hat seine eigenen Ansprüche. Kreta, Syrien, Teile des Nordiraks…auch er träumt von einem neuen osmanischen Reich. Auch er erpresst nach Belieben die Nato, die EU und seine Nachbarn.
Zum Glück ist Russland derzeit nicht in der Lage, militärisch die Finger an Europa zu legen. Dazu haben die Ukrainer zu viele Panzer mit ihren FPV Drohnen eliminiert.
Da europäische Waffenprodukte zu teuer sind, werden wir es den Polen vermutlich gleich tun müssen und Waffensysteme in Südkorea und in Skandinavien kaufen.
Die Nato an sich dürfte obsolet sein, da einige Mitglieder sich einen feuchten Dreck kümmern, was dann im Baltikum und in Polen passiert. Hauptsache der Spanier, Portugiese und der Italiener ist weit weg vom Geschehen.
Wie wird dann die Reaktion unter einer starken rechts gerichteten Politik sein?
Werde ich dann als böser Doppelstaatsbürger nach USA ausgewiesen?
Wo kann man dann noch hin? Patagonien in Argentinien wäre noch eine Option, weit weg von dem irren argentinischen Präsidenten. Dort gibt es wenigstens keine Atomkraftwerke.
Also umsatteln und Schafzüchter werden…
Man gewinnt den Eindruck, dass mit Trump, Putin und all den anderen Autokraten/Kleptokraten die Menschheit den Bach runter gehen wird. Sind alle auf einmal verrückt geworden.
was so spassig klingt, ist doch für mich eine ernsthafte Realität. In meiner Umgebung hatten wir bei den letzten Wahlen teilweise Ergebnisse für die AfD von 45%. Wenn die ran kommen und die Remigration vorantreiben, dann ist für mich hier vermutlich Schluss.
Undenkbar? Haben wir bei der Wiederwahl Trumps auch gedacht. es müssten doch genügend intellente Amis da sein, die diesen Clown durchschauen.
Ich möchte nicht wissen, was da im stillen Kämmerlein zwischen Musk und Weidel abgesprochen wurde.
J.D.Vance hat ja in München gezeigt, an welchem Realitätsverlust die US Regierung leidet.
Trump hat Europa an die Russen verkauft und die Ukraine? Welche Ukraine?
ich meine es nur halb-spaßig. Ich möchte nicht in einem Russland-hörigen Deutschland leben, dass zudem noch alle Ausländer rausgemschmissen hat. Bis auf die Russen, versteht sich.
Ich fürchte, die US-Regierung definiert die Realität gerade um.
Scholz verzögert derweil wieder - wie er es immer getan hat. Vielleicht hat er einen entsprechenden Wink bekommen.
In jedem Fall ist der Mann wirklich der unfähigste Kanzler den Deutschland je gehabt hat. Darum ist es gut, dass er in ein paar Tagen weg vom Fenster ist. Leider könnte es dann aber für die Ukraine und Europa schon zu spät sein. Die Amerikaner und die Russen scheinen nämlich gemeinsame Sache zu machen, weil sie - naiv wie sie sind - glauben, dass sie so die Achse Russland-China-Nord Korea sprengen zu können.
putin wird ihnen eine husten!
Also, sollte man sich jetzt schon vorsorglich in der VHS für einen Russischkurs anmelden ?
Lohnt sich vielleicht nicht. Die, die sich als Ukraineunterstützer geoutet haben, werden von den Russen sowieso zu Flugübungen vom Balkon ermuntert.
Wir sollten aus Europa heraus optimistischer denken. Das Problem Europas war entstanden, weil man sich auf die USA verlassen hatte, weil man gegenüber der Ukraine merkte, dass man nicht genug tat, russische Aggressionen und Angriffe fürchtete und jetzt nach dem Kurswechsel der USA Aktionsbedarf erkennt, weil man nicht ausgeschlossen sein möchte.
Warum nicht endlich auf Politik und Diplomatie auch aus Europa setzen! Das würde für mich bedeuten aus dem noch halbwegs vereinten Europa einen gemeinsamen Plan zu entwerfen, wie ein nachhaltiger Frieden erreicht werden kann und welche Forderungen die Europäer dafür, die Ukraine dazugehörig, an den Kreml richten werden. Das kann nicht einzig und allein die Entsendung von Friedenstruppen sein, zumal die Aussendung französischer und britischer Truppen in die Ukraine ein friedliches Fundament benötigen.
Scholz hat insoweit recht damit, dass es noch verfrüht ist, über die Aussendung von Friedenstruppen genauer zu reden. Das schien aber in Paris Thema zu sein. Seine Kommunikation ist m.E. manchmal nicht umfassend genug, denn natürlich hat sein Verteidigungsminister bereits vor Wochen gesagt, dass im Fall eines Friedens, Deutschland bereit wäre, Friedenstruppen zu entsenden. Das hätte er an der Stelle nur wiederholen brauchen!
Trump da alleine machen lassen, halte ich für nicht klug, zumal es für ihn auf Grund seiner Aussagen zu Grönland, Kanada und den Golf von Mexiko wohl ziemlich egal erscheint, welche Teile der Ukraine demnächst als „russisch“ betrachtet werden sollen.
Man könnte an der Stelle auch als Widerspruch, Lawrow zitieren, der die EU nicht am Verhandlungstisch sieht:
„Ich weiß nicht, was sie am Verhandlungstisch zu suchen haben“, sagte Lawrow angesichts von Forderungen aus der EU, an den Gesprächen beteiligt zu werden. Die Europäer seien in der Vergangenheit mehrfach an Verhandlungen beteiligt gewesen, ohne dass sie zu einer Lösung beigetragen hätten.
Man muss ihn fragen, welche Verhandlungen er meint und sollte ihn mit den zweimaligen Bemühungen um die Minsker Verträge kontern. Dass vor dem 24.02.2022 versucht wurde, den Kreml und Putin von einem Angriff auf die Ukraine abzuhalten, benötigt keine besondere Betonung.
Die Wahrheit ist, wir können gar keine Forderung richten, weder an die USA noch an Russland.
Das Schlimme ist, ich kann Trump hier verstehen. Mindestens 25 Jahre fordern die USA unter allen Administrationen, dass Europa seinen Verpflichtungen in der NATO nach kommt. 2014 wurde dann ein 2% Ziel vereinbart.
Europa hat nichts getan, machen haben Entwicklungshilfe und Verteidigungsausgaben zusammengezählt um in die Nähe zu kommen. Das muss auf die USA wie ein Affront wirken. Sie stationieren hier Truppen und schweres Gerät um unsere Sicherheit zu gewährleisten und wir lassen sie lächelnd abtropfen?
Dafür echauffieren sich noch viele gegen die Präsenz von Abwehrrakten und atomaren Waffen in Europa, weil sie den lieben Herrn Putin reizen könnten. Jetzt schauen wir ganz dumm, wenn wir demnächst ohne atomaren Schutzschirm da stehen.
Jetzt ist Schluss, jetzt werden wir alleine mit Russland klarkommen müssen, einem Putin der sich gerade auf ganzer Linie bestätigt sieht. Das wird lustig. Wir haben aboslut kein Recht, uns zu beklagen.
Du hast eine völlig konträre Meinung zu der meinen. Ich würde Angela Merkel zitieren wollen. " Zwischen uns liegen Gräben."
Es wäre besser militärische Ziele zu formulieren, als Prozentvereinbarungen für die Inlandsprodukte von Volkswirtschaften herauszugeben.
Das war das woran ein Konsens mit den USA gescheitert war.
Ich halte unsere Auffassung, die wir aus der BRD lange vertreten hatten, auch heute noch für richtig. Zumal weil ein 2 % Ziel oder höheres Prozentziel, je nach Erfolg der Volkswirtschaften, unterschiedlich hohe Ausgaben im Militär bringen würden, denen die Zielordnungen fehlen würden.
diese Entwicklung ist auch anders zu betrachten:
warum handelt Trump so und wie will er als kapitalistischer Dealer denn Profit machen?
Er zieht sich heraus aus Europa (und international) mit den Ausgaben, um eigenes Geld zu sparen (für die Binnenwirtschaft der USA) und gleichzeitig um manch der Exporte Amerikas zu stärken und so ausländisches Geld in die USA heranzuziehen
( denn wo wird die EU Waffen kaufen, wenn nicht aus den USA (und etc. alles was sie gegenüber Russland nicht hat)) - etwa - nur - in China?)
Ich sehe dennoch keine größere militärische Invasionen der Russen in die EU bevorstehen, dafür sind sie klug genug, dass es langfristig eher Nachteile haben würde…
_jedoch, gleichzeitig gilt weiterhin
nun, der III.WK ist längst da, als Wirtschaftskrieg und lokal in der Ukraine mit Waffen…
und dabei rückt eine bessere Welt unter Berücksichtigung der Menschenrechte in noch weiterer Ferne…
es wird dabei immer düsterer, mit allerlei Massenmörder-Systeme und -Pläne aktiviert…
und dennoch,
aus dieser Hinsicht würde ich noch versuchen, im Eifer der unmittelbaren Entwicklungen, langfristigere Gegen-Perspektiven doch nicht außer Acht zu lassen…
_also…, wie wäre es eine „Demokratisierung“ Russlands, wie auch immer organisiert, anzustreben, in diesem Zeitfenster der Geschichte, wo die Amerikaner sich gerade „zurückziehen“?
Ausgehend von einer
die, dann sicher eben nicht unter russischer Führung enden müssten,
sondern in einem gleichberechtigten EU-ASIA-Wirtschaftskonzept für friedliche Koexistenz all der beteiligten Völker …
das ist jetzt nach dem Motto, „das scheinbar Unmögliche versuchen, um das Bestmögliche zu erreichen“…
aber tatsächlich bleibt evtl. auch nicht viel Anderes übrig…
wenn man bedenkt, dass es ohne den amerikanischen Eingriff am Ausgang des II.WK, Europa damals schon unter russischen Einfluss geraten wäre, ist es vielleicht eben dieses die Lektion und die Aufgabe, die Europa vor sich zu tragen hat,
nämlich das nachbarschaftliche Russland zu demokratisieren und so zu integrieren,
um eine friedliche Emanzipationsperspektive für die Welt endlich neu aufstellen zu können, gegen die kapital-macht-militärischen Imperien und nationalistischen Denkweisen aus der bisherigen Menschheitsgeschichte
…
[quote=„Kalo, post:12, topic:5228“]
Die Wahrheit ist, wir können gar keine Forderung richten, weder an die USA noch an Russland.
Das Schlimme ist, ich kann Trump hier verstehen. Mindestens 25 Jahre fordern die USA unter allen Administrationen, dass Europa seinen Verpflichtungen in der NATO nach kommt. 2014 wurde dann ein 2% Ziel vereinbart.
[/quote].
Das amerikanische Engagement in Europa war vor allem ein Ergebnis des amerikanischen Selbstverständnis die einzige wirkliche Weltmacht zu sein ( so auch Obama) Ihre militärische Präsenz ist ja auf dem ganzen Globus verteilt. Dafür haben ja die anderen NATO- Länderceher zweifelhafte Missionen wie Balkan und in Afghanistan mitgemacht… Was Trump so genau denkt ist noch recht spekulativ. Einerseits will er wohl in Europa erst mal Geld sparen dafür aber amerikanische Waffen verkaufen. Ob er allerdings den Anspruch der Weltmacht aufgibt, ist wenig zu glauben, wenn man so dreiste Ansprüche wie gegenüber Grönland stellt. Möglicherweise unterschätzt er Putin und sieht nur in China den wirklichen Rivalen. Wirtschaftlich stimmt das ja auch.
Ist mir ehrlich gesagt zuviel „“Phantasie“! Da müsste man schon sehr langfristig denken, es gibt ja nicht einmal eine einigermaßen funktionierend Opposition, die man unterstützen könnte. Es wäre ja schon gut, wenn man zu relativ normalen Beziehungen kommen würde, aber das ist wohl auch erst in der Nach- Putin - Zeit denkbar. Bin mal gespannt, wie sich die Beziehungen USA-Russland entwickeln.
wie soll man eine Kleptokratie demokratisieren und integrieren?
Das gelingt und gelang uns bei mafiösen, clanähnlichen oder korrupten Strukturen nicht. Weder im eigenen Land noch in Europa.
Da sehe ich schwarz bei Russland.
Ich denke, Trump fokussiert sich auf den asiatischen Raum als Hauptkampfschauplatz. Vermutlich will er die Chinesen mit Strafzöllen vom amerikanischen Binnenmarkt verbannen. Auch will er US Produkte mit Zwang verkaufen. Da müssten die Amerikaner aber erst einmal lernen, vernünftige und weniger durstige Autos zu bauen. Von Haushaltsgeräten ganz zu schweigen. Was sie bauen können sind Waffen.
Ich glaube, nein ich hoffe, dass der Durchschnittsamerikaner sein blaues Wunder unter Trump und Musk erleben wird. Ich vermute mal, dass mindestens 50% der Amerikaner auf der Strecke bleiben werden. Ohne Sozialsystem und Gesundheitswesen befürchte ich dann eher eine Art Revolution wie in Frankreich 1789… wenn die Elite null Verständnis für den hungernden Plebs hat.
Was kann Deutschland tun? Sich an der Schweiz und der Ukraine orientieren.
Die Schweiz war schon immer wehrhaft. Auch wenn die Schweizer Landesverteidigung nur den Effekt eines eingetretenen Nagels hätte, so kann auch dieser Nadelstich tödlich sein. Wenn man sieht, wie die Ukraine sich mit DIY Produkten aus dem Baumarkt und 3D Druckern Waffen bauen und gut ein Drittel der russischen Panzer Armada eliminiert hat und selbst die gefürchtete russische Schwarzmeerflotte mit See-Drohnen vertrieben hat, so sollte man sich diesen Erfindungsreichtum zum Vorbild nehmen.
Ich denke, Deutschland braucht keine eigenen Atomwaffen. Aber Europa. Die vorhandenen Waffen der Briten und Franzosen sind ausreichend, man muss unseren Planeten ja nicht gleich 25 mal zerstören. Einmal reicht.
Wäre ich Kanzler, würde ich auf KI basierte Drohnenschwärme setzen. Würde ein Angriff auf Polen, Finnland oder das Baltikum starten, würden die ganzen Aufmarschgebiete der Russen innerhalb weniger Stunden vernichtet werden, ohne dass ein europäischer Soldat seinen Fuß auf russisches Territorium setzen müsste. Ich würde die Rest Nato in die Lage versetzen, dass tief gestaffelte Minengürtel jeden weiteren Vorstoß stoppen würden.
Doch dazu bräuchten wir eine europäische und sichere IT-Infrastruktur. Denn Musk kann jederzeit sein Starlink Netz und die USA das GPS Signal offline setzen. Also brauchen wir ein eigenes Satelliten Netzwerk.
Diesen „Schutzschirm“ werden wir auch über die Ukraine spannen müssen. Wir werden die Ukraine brauchen, um solch eine Struktur aufbauen zu können. Dazu müssen wir vorhandene ukrainische Ingenieure in Deutschland aktivieren und sie nicht in Alphabetisierungskurse mit anderen Flüchtlingen stecken, die nie zuvor eine Schule von innen gesehen haben (klingt rassistisch, ist aber die traurige Realität, die ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann).
Hier brauchen wir eine Regierung, die nicht nur schwafelt, sondern handelt. Selbst Herr Habeck hat in der Wahlarena zugegeben, dass wir die Digitalisierung null voran gebracht haben.
Wir müssen also militärisch aufwachen.
Wir müssen wirtschaftlich kreativ werden.
Ich setze keinerlei Hoffnung auf Trump oder Putin. Beides sind notorische Lügner und abgrundtiefe böse Menschen, denen man nicht weiter trauen sollte, als man spucken kann. Vielleicht muss man sich auf China einlassen, denn das ist daran interessiert, seine Absatzmärkte nicht zu verlieren. Doch auch hier habe ich ein schlechtes Bauchgefühl, weil Xi lässt sich nicht in die Karten gucken und bleibt somit eine unberechenbare Variable.
Und die Ukraine? Hier muss man Julius Caesar zitieren: alea jacta est…die Würfel sind gefallen und die Ukraine ist längst am grünen Tisch in Riad aufgeteilt worden. vehe victim…wehe den Besiegten.
O.K.- soweit der Lateiner oder Asterix-Leser. Dagegen halte ich Douglas Adams: Don‘ t Panic!
Einverstanden, dass man weder Putin noch Trump trauen kann. Wir sollten mal abwarten, wie die beiden ihre immer noch unterschiedlichen Interessen unter einen Hut bringen. Ich glaube, dass Europa zukünftig einiger und auch wirtschaftlich geschlossener auftreten muss, dürfte klar sein. Aber jetzt allein die militärischen Möglichkeiten zu sehen, ist ziemlich eingeschränkt. Wichtiger werden die wirtschaftlichen Optionen sein. Gegenüber Trump sowieso,
gegenüber Putin aber auch. Der muss ja erst mal die Wunden lecken und schauen, dass Russland trotz kränkelnder Wirtschaft überhaupt wieder einen aus seiner Sicht angemessenen Platz im globalen Markt erlagt. Seine Kriegswirtschaft hat seine Grenzen. China ist von den Großmächten noch am berechenbarsten. Dort kann man ja bei den 5-Jahresplänen ablesen, was sie vorhaben. Allerdings kränkeln die auch und deren Plan die Binnennachfrage deutlich zu verstärken, klappt auch nicht so richtig. Dennoch muss sich Europa mehr in diese Richtung orientieren und man kann nur hoffen, dass solche unsinnige Vorhaben wie Zölle auf chinesische Autos zu erheben endlich begraben werden.
Und eine solche allgemeine Bewertung hier im Forum über unterschiedliche Beiträge sind für mein Empfinden Panikattacken, die bei einer realistischen Bewertung der jetzigen Lage überhaupt nicht hilfreich sind. Die Illusion eines demokratischen Russlands mag da noch naiv sein, allerdings wäre es historisch in der Gorbatschow Zeit gut gewesen, ein wenig mehr Mut aufzubringen und die Atomabrüstung voranzubringen. Daran war die USA aber nicht interessiert und die Europäer haben diese Möglichkeiten auch nicht genutzt. Jetzt sind wir gezwungen die Lage mal wieder neu zu bewerten und Europa kann diesmal nicht wieder blind der US- Politik folgen. In einer katastrophalen Lage befinden wir uns keineswegs, in einer schlechten Lage ja, aber wegen der Klimakrise und der wirtschaftlichen Krise, aber nicht wegen den Russen
. Bei der Außenpolitik ist soviel nicht passiert, da wissen wir mehr, wenn wirklich über die Ukraine mit deren Beteiligung verhandelt wird.
Die Lektüre ist schwer zu ertragen, schafft aber Klarheit!
Trump und Putin verfolgen gleiche Interessen. Zumindest gilt das für den Augenblick.
Bei Putin ist sicher davon auszugehen, dass er sein Ziel überlegt und eiskalt ansteuert. Putin arbeitet nach Plan. Er nutzt dabei sehr geschickt Trumps unbändige Eitelkeit aus und steuert so diesen nach seinem Gusto…
Genau dies belegt der CNN-Beitrag.
Trumps Wutausbruch wurde mit Sicherheit dadurch ausgelöst, dass Selenskyj den schmutzigen Deal durchschaut u. ausgeschlagen hat, den Trump ihm vorgeschlagen. In diesem Deal hat ja Trump ja versucht, sich von Selenskyj die von der Biden Administration/vom Senat und Repräsentantenhaus genehmigte Hilfen mit beträchtlichem Aufschlag zurückzuholen. Außerdem hatte/hat er die Absicht, sich die ukrainischen Bodenschätze zu sichern, um sie anschließend in einen – bereits verabredeten - Deal mit Putin einzubringen. Dieses Geschäft richtet sich auch gegen EU-Interessen.
Selenskyjs Widerspruch hat Trump endgültig auf dies Seite Putins wechseln lassen.
Wenn man mit Trump redet, redet man direkt auch mit Putin. Man sollte sich dessen auch hinsichtlich der NATO bewußt sein. Putin sitzt am Tisch - überall.
Auch sollte man sich nicht auf die abmildernde Versicherunge z.B. von Rubio verlaussen. Trump läßt sich von absolut niemandem in seine Geschäft hineinreden. Das verbietet seine Eitelkeit. Er entscheidet alles allein - bis ins Detail.
Das sind keine gute Nachrichten für die Ukraine und sich nicht für die Sicherheit Europas !
ja, das können wir am besten .
alle anderen handeln, wir labern und denken angestrengt nach.
unsere schlafmützigkeit und feigheit ist lebensgefährlich.
die nachkriegszeit ist zu ende.
wir müssen dafür sorgen, dass wir nicht in einer vorkriegszeit leben.
aber klar, erstmal abwarten und darüber philosophieren was aus gorbatschow hätte werden können