Schwarz-rot hat sich auf einen interessanten Punkt geeinigt.
Zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=F8kZkRp7zBg 5:20.
Für mich und vermutlich viele Millionen Deutsche, von denen meiner Meinung nach eine Menge deswegen AfD gewählt haben, widerspricht es dem Gerechtigkeitsgefühl, daß jemand der arbeiten könnte, aber keine Lust dazu hat genügend Geld für Wohnung, Essen, Gesundheitsversorgung und einen Internetzugang bekommt, ohne irgendeine Gegenleistung.
Für mich als Humanisten widerspricht das Kants kategorischem Imperativ. Oder etwas verständlicher formuliert: Wenn des älle macha dädad!
Aus persönlicher Erfahrung will ich anfügen. 2009 hatten wir die Finanzkrise und ich hatte gerade die Firma gewechselt. Plötzlich hatte meine neue Firma Probleme und ich war in der Probezeit. Also Pech gehabt. Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit habe ich wieder einen Job gefunden.
Aber es war verdammt hart nach einigen Monaten keinen geregelten Tagesablauf mehr zu haben, obwohl das Arbeitslosengeld da war.
Eine Pflicht für eine angemessene Gegenleistung bei den 14000 (Eine Zahl, die ich verschiedentlich gelesen habe) Totalverweigerern halte ich deshalb für richtig für finanzielle Leistungen.
Sowohl im Interesse der Demokratie um die AfD zu schwächen, als auch im Interesse der Betroffenen selbst, damit sie unter Menschen kommen.
Laut Wie viele "Totalverweigerer" es beim Bürgergeld wirklich gibt | tagesschau.de handelt es dabei maximal um 13.000 Personen.
