Welche Art von "Revolution" brauchen wir, um, trotz Kapital-MIKs&Co, eine bessere Welt zu erreichen?

Thread zur Thematik einer „Diagnose und Therapie“ von Problemen unserer Zeit, die sich zu Hindernissen für die Umsetzung der Deklaration der Menschenrechte

und die Ziele der UNO

17 Ziele - Vereinte Nationen - Regionales Informationszentrum für Westeuropa

erweisen…


Auch wenn im Titel schon was zu „Diagnose“ erwähnt wird („Kapital-MIKs&Co“), sollte die Diskussion nicht streng darauf begrenzt bleiben :innocent:


Ein genialer Start für eine Diskussion.
Der Titel nimmt soviele unbelegte Prämissen vorweg, dass man auf der Basis nicht mehr zu diskutieren braucht.

  • es gibt viele militärisch-industrielle Komplexe, die irgendwie auch noch was mit „Kapital“ zu tun haben
  • diese MIKs verhindern gerade, dass die Welt besser wird
  • wir brauchen eine Revolution gegen diese MIKs (oder allgemein, irgendwie).

Die offene Frage ist angeblich nur noch, welche Art von Revolution.
Ich halte die Prämissen für falsch, so dass mich die Frage nach der Art der Revolution nicht mehr interessiert.

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@lawandorder stimme Dir zu.
@DrakonDiB mich hat übrigens die Überschrift hier her gelockt:
„Kapital-MIKs&CO“ ?

Ecosia sagt: Unfortunately we didn’t find any results for “„Kapital-MIKs&CO“
Google sagt: No results found for „Kapital-MIKs&CO“.

Und was Google nicht findet … :slight_smile:

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wir schreiten mal wieder voran als Avantgarde :wink: :laughing:

Wenn Voranschreitenden, die, denen sie voranschreiten, aus den Augen verlieren, sollten sie vielleicht langsamer voranschreiten.

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Wenn du MIK allein mit der Suchmaschine suchst, findest du

Warum?

Hast Du denn gar keinen Sinn für Ironie? @WitzelJo ist doch nicht blöd.

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Es gibt sicher Verflechtungen zwischen Regierung und Rüstungsindustrie. Diese Verflechtungen gibt es genau so bei anderen Industrien auch. Die sind manchmal auch problematisch, aber nicht per se verwerflich.

Die Frage ist, ob die Industrie die Verteidigungspolitik bestimmt. Das sehe ich für die BRD definitiv nicht.

Natürlich ist @WitzelJo nicht blöd, aber diesen Satz hätte er sich trotzdem sparen können:

Hat er aber nicht.

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Muss er ja auch nicht, war aber trotzdem ziemlich blöd, wenn wir das mal so nennen wollen (natürlich ausdrücklich nur diese eine Aktion).

Wenn wir diese Diskussion sinnvoll weiter führen wollen, was ich sehr begrüßen würde, dann ist mein Beitrag dazu, dass ich MIK in den USA durchaus für möglich halte, und dass sie durchaus in diesem kapitalistischen Musterland auch etwas mit Kapitalismus zu tun haben.

Aber natürlich gibt es auch in anderen Ländern MIK, und wenn das ein sozialistisches Land ist, dann funktionieren sie dort über Planwirtschaft, und wenn es ein autokratisches Land ist, dann über eine Ansage der Autokraten.

Jeder militärische Komplex muss irgendwie mit Industrie zu tun haben, weil wir ja mit Pfeil und Bogen heutzutage keine Kriege mehr führen.

Viel interessanter finde ich die Frage, ob das alles wirklich sein muss, und da sind wir wieder beim Thema Blödheit. Das will ich mal mit Humor nehmen, vielleicht gefällt dir der folgende Witz @Kalo

"Zwei Außerirdische beobachten die Erde.
Sagt der Eine: „Kannst du dir vorstellen, dass die Lebewesen dort intelligent sind?“
Sagt der Andere: „Kann ich mir nicht vorstellen, sie zielen aufeinander.“

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was ist an dem Satz so schlimm?
Er stimmt mir zu. Darf er das nicht?

warum?

Wer solche Behauptungen aufstellt, sollte diese erstmal begründen.
Ich sehe mich nicht in der Pflicht, jeden Unsinn zu widerlegen.
Lies einfach:

Ist das aus Deiner Sicht alles ohne weitere Begründung richtig?

Ja, wobei es natürlich besser gewesen wäre, wenn @DrakonDiB die Begründungen von Anfang an mit verlinkt hätte, aber das lässt sich sicher noch nachholen.

Dann halt noch die Aussage dazu, ob die Militärisch-Autokratischen und die Militärisch-Planwirtschaftlichen Industriellen Komplexe besser sind. Was meinst du dazu @DrakonDiB

Doch natürlich darf er das, und es steht mir auch nicht zu, ihm das zu verbieten.

Was ich aber kritisiere, ist, das ganze Thema lächerlich zu machen, sowohl kritisiere ich das bei @WitzelJo als auch bei dir @lawandorder.

Es ist aus meiner Sicht das größte unlösbare Problem unserer Zeit.

Es gibt auf der Welt eine große Menge an A-***löchern (AL), die verhindern, dass sie besser. Die gab es schon immer, lange vor MIKs. Das ursächliche Problem sind nicht die Rüstungsunternehmen, das Problem sind diese ALs. Und die kriegt man nicht weg, die wachsen immer wieder nach. (Deshalb wird es auch nichts nutzen, wenn die Israelis Anführer der Hamas bzw. Hisbollah töten).

Irgendwie schient das auch in der Natur des Menschen bzw. des Tieres zu liegen, Raubtier ist ein Konzept, das sich evolutionär bewährt hat, Frieden hat es bisher als Konzept erst ansatzweise geschafft. Wir müssen daran arbeiten, dass es besser wird, momentan gelingt das leider nicht besonders gut.

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dann begründe Du das doch mal.
@DrakonDiB hat keine Lust dazu.

wo habe ich etwas lächerlich gemacht?
Ich finde die Art, eine Diskussion zu eröffnen, ungeeignet.
Mehr habe ich nicht gesagt.

WAS genau ist das größte Problem?

Ich weiß nicht genau, ob es unter diesem Thread nicht denkbar wäre, Ziele dem magischen Viereck zuzuführen. Vollbeschäftigung, Wachstum, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, Preisstabilität und was noch…?

Zielharmonien und Zielkonflikte…?
Wie sollen die Parameter für Wachstum in der Zukunft sein?

Würde die Union, ein Friedrich Merz, der vielleicht nächste Kanzler, seine Currywurst sich vielleicht vegan vorstellen können, um es zuzuspitzen?

Ich hatte den Thread so verstanden, dass man den Frieden besser definieren sollte, um ihn - auch im Sinne von Bundeswehr und NATO-Bündnis qualifizierter zu verteidigen.

@DrakonDiB oder?

ich habe verschiedene Bücher zu dem Thema, bin aber gerade unterwegs für ein paar Wochen und komme da nicht dran. Wenn ich wieder zu Hause bin und @DrakonDiB hat es noch nicht gemacht, werde ich mal den Anfang machen.

Dass es Menschen gibt, denen es Vorteile bringt, wenn Krieg geführt wird, und dass diese sich weltweit durchsetzen. Das liegt vermutlich in der Natur der Sache, weil es in der Vergangenheit eben immer so war, dass man sich dann durchgesetzt hat und die anderen sich fügen mussten. In der heutigen Zeit kann ein Krieg aber so schlimm werden, dass niemand mehr davon profitiert und alle nur noch verlieren.

Hier erschien es mir so:

wenn du die Prämissen für falsch hältst, kannst du diese entsprechend anders darstellen, diese Möglichkeit steht ja praktisch schon oben am Eröffnungsbeitrag

um hinten anzufangen:
die BRD ist nicht das Entscheidende in dieser Welt, nur ein Faktor neben anderen

Zum Thema dieses Threads noch mal:

=: darunter ist eine „Formel“ zu verstehen, worin die Verflechtungen zwischen Faktoren wie Kapital(ismus). Industrie(n), Militär(…ismus) und alle(s) noch Beitragende (z.B. Lobbys-, -Politik(er), Bildung, …, Natur, u.a.) zur Steuerung der Entwicklung(en) in der Welt ausdrückbar wäre

Bei manchen solcher Faktoren, wäre evtl. eine „Revolution“ notwendig, um andere Steuerungsresultate in Aussicht zu stellen.

Threads in einem Diskussionsforum bringen dem jeweiligem Thema meist was, wenn in-topic beigetragen wird und
auch wenn doch manchmal off-topic Beiträge was bringen,
sollten solche (in Art und Volumen) die konstruktive Entwicklung von in-topic Gedanken nicht desavouieren.
Es wäre entsprechend schön, wenn in diesem Thread eine konstruktive Betrachtungsweise überwiegt und wen dies von den Beitragenden berücksichtigt wird, insbesondere wenn man kein Interesse an das Thema hat, aber trotzdem was beiträgt _ Danke :pray:

Bei welchen Faktoren und wie sähe die Revolution aus?

Ich vermute, du gehst davon aus, dass „die Industrie“ an Krieg interessiert ist und damit Kriege auch verursacht und auslöst.