Hmm gar kein Schlechtes Konzept. Das passt irgednwo schon, da mit tatsächlicher Arbeit immer weniger verdient wird, erstens weil Arbeit sowieso schon eher schlecht bezahlt recht hoch besteuert wird, und Maschinen gleichzeitg ernste Konkurrenten für Menschen geworden sind, da sie viel billiger sind und nie müde werden und auch sonst keine Bedürfnisse haben.
Dezeit kann man mit Finazgeschäften eher zu viel verdienen. Millardär wird man bekanntermaßen eher nicht durch Arbeit. Unter echter Arbeit verstehe ich einen tastächlichen Beitrag zur Gesellschaft, dass kann in verschiedensten Formen sein, in vielen Berufen, auch Unternehmertum.
Aber nur dann durch Unternehmertum, wenn tatsächlich Arbeitsplätze nachhaltig geschaffen und gehalten werden und nicht nur mit Geld um Geld spekuliert wird. Letzteres hat die Millardäre hauptsächlich reich gemacht.
Die Ausrede, das Unternehmerrisiko berechtigt diese Leute Millardär zu werden ist problematisch. Das hängt damit zusammen, dass die Theorie dass man vom Tellerwäscher zum Millardär werden kann nicht wirklich richtig ist. Es ist die typisch calvinistisch- neoliberale Behauptung.
Was ich damit meine ist folgendes:
Es kommt drauf an wofür das Unternehmerrisiko eingesetzt wird. Wird es eingesetzt, um tatsächlich Arbeitsplätze zu schaffen und nachhaötig zu halten, dann leístet der Unternehmer tatsächlich etwas für die Gesellschaft und verdient sich sein hohes Einkommen tatsächlich. Nun ist es leider so, das wirklich vernünftige Unternehmer eher selten Millardäre werden.
Wenn das Unternehmerrisiko nur dafür eingesetzt wird, um entweder ausschlicßlich mit Geld um Geld zu spekulieren egal in welcher Form, oder für ein Gesellschaftszerstörerisches Geschäftsmodell verwendet wird, leistet der fragliche Unternehmer eigentlich keinen Beitrag, sondern kassiert andere nur ab. Dieser Unternehmer hat vielleicht einen kleineren Teil des Geldes tastächlich erarbeitet, um sein zerstörerisches Geschäftsmodell aufzubauen, danach aber nur noch daran verdient, andere Firmen mit fragwürdigen Methoden zu ruinieren, also mehr fremde Arbeitsplätze zu vernichten als er selber für sein fragwürdiges Geschäft schafft. Dadurch werden eher Werte vernichtet als Geschaffen.
Amazon ist ein Prima Beispiel dafür warum das Wirtschaftssystem dringend Reformen braucht:
Amazon hat nach den ersten paar Anfangsjahren durch ruinösen Wettbewerb massiv andere Firmen und somit mehr Arbeitsplätze zerstört als Amazon selbst geschaffen hat. Auch wenn Amazon recht viele Mitarbeiter hat, ist die Bilanz gesellschaftlich eigentlich ziemlich negativ.
Amazon schafft ja nicht so viele Arbeitsplätze wie durch Amazon vernichtet werden. Und dass die extreme Monopolmacht gefählich für Demokratien ist, ist hier nur am Rande angemerkt…
Der Chef von Amazon ist also eher dadurch reich geworden massiv fremde Arbeitsplätze zu sytematisch zu ruinieren, und nicht weil er unbedingt besser als andere war. Soll man Ihn dafür üppig belohnen?
Die Frage, wann ein Unternehmer wirklich was arbeitet ist also: Wird tatächlich darmit Geld verdient, dass ein echtes Produkt (kann auch Software oder Dientleistung sein) verkauft und Arbeitsplätze geschaffen werden oder wird nur sytematisch an der Zerstörung anderer Existenzen „gearbeitet“?
Also geht man, Fall 1, Untenehmerrisiken ein um tatsächlich etwas zu verkaufen und Arbeitsplätze zu schaffen oder Fall 2, geht man Unternehmerrisiken ein um irgendwie an der Vernichtung von Werten also anderer Existenzen zu verdienen, durch ruinösen Wettbewerb oder Wirtschaftssabotage?
Sollte Beispel 1 guter Unternehmer Pleite gehen, so haben diese Unternehmer unterstützung verdient um die Firme vielleicht zu retten. Bei Fall 2 hält sich mein Mitleid in Grenzen weil dan eher weiterer Schaden verhindert wurde.
Gut, ich hab jetzt etwas ausgeholt aber deshalb halte unter Anderem einee Wertschöpfungsabgabe durchaus für Sinnvoll, damit es nicht so übermäßig attraktiv ist, mit Fragwüdigen Geschäftsmodellen und Spekulation Geschäfte zu machen, die nicht nachhaltig sind und eher Werte vernichten als neue Schaffen.