Wie bekämpft man die 29 mehrköpfigen Drachen der Handlungsunfähigkeit die im Psychologischen Vortrag im toten Forum erwähnt werden?

Liebe Mitglieder hat jemand eine Idee wie man die 29 Hydra Drachen der psychologischen Handlungsunfähigkeit zum Klimaschutz besiegen kann? Wie setzt man die theoretischen Erkenntnisse aus dem Vortrag konkret in die Praxis um? Es sind verdammt viele Drachen. Excalibur wird nicht reichen. Mache mir ein paar sorgen o bdas menschliche gehirn ein Update braucht um zu überleben… Wer schreibt endlich ein Update? ( zum Bau eines entsprechenden gehirn Chips, der das Gehirn mit deutliche höheren Verarbeitungskapatitäten ausstattet damit der Mensch alle komplexen Aufgaben zum Klimaschutz leisten kann)

Und bevor es ein Update gibt:

Was kann man jetzt schon tun um die Theoretischen Erkenntnise in der Praxis anzuwenden?

Hat jemand Vorschläge dafür?

Ja, wahrscheinlich.

Es wäre gut, wenn du sie hier noch mal kurz auflisten würdest und den Beitrag verlinken, dann können alle mit diskutieren.

Hier ist der Beitag zu dem Thema :slight_smile:

https://discourse.netzbegruenung.de/t/klima-psychologie-medien/39586

Ok ich habe den Beitrag um den es geht eingefügt. um die vielen Drachen zu besiegen werden wir aber was besseres als Excalibur brauchen, das alte Schwert ist mit 29 Drachen überfordert…

Anbei der Originallink auf Youtube - für alle, die nach der Öffnung nicht auf den Link im grünen Netz zugreifen können…

Vielen Dank ich habe ichgendwie es nicht geschaftt, den Youtube Link zu finden.

Also wer hat eine erste Idee wie man 29 psychologische Drachen besiegt?

@zukunftsvisionär

Erst einmal Danke für den Link - er ist zunächst eine sehr aktuelle und auch sehr gut verständliche Darstellung der Probleme und auch deren - theoretischer - Lösungsansätze…
Die Frage, mit der Du das verbindest, ist allerdings suggestiv…:slight_smile:
Sie impliziert, dass es dafür eine - menschliche - Lösung gibt…
Theoretisch reicht es wahrscheinlich aus, diese von ihr genannten Punkte über eine nachhaltige Bildung (ausdrücklich nicht - nur - schulischer Art!), die genau die Punkte a) zu identifizieren hilft, und b) sie hinreichend eleminiert…
Hier beißt sich aber die Katze in den Schwanz (so lange nicht genügend Selbstreflexion vorherrscht) …
Nehmen wir das im Video genannte Beispiel der „Spaßbremse“/Verdrängung („schon wieder das Thema, lass uns doch lieber über was anderes reden“) - wie schon im Video dargestellt, ist das zunächst durchaus ein konstruktiver Selbstschutz, der aber in diesem Fall langfristig verheerende Folgen hat - Notwendig ist also zunächst überhaupt die Sensibilisierung, dass es da einen Verdrängungs-Reflex gibt, der das Thema abwürgen will…
Hinreichend wird es erst dann, wenn neben der Wahrnehmung, dass es da einen Reflex zur Verdrängung für ein wichtiges Thema gibt, auch sofort der Gegenimpuls kommt, der dazu nötigt, das Thema doch aufzugreifen…
Bsp.: Schlechtes Wetter und die Entscheidung: Auto vs. Fahrrad - der Reflex, doch mit dem Auto zu fahren, und das ökologisch richtige - das Fahhrad - trotzdem zu benutzen ist so ein - noch vergleichsweise harmloser - Fall…
Es muss erst einmal klar werden, dass der Impuls: „schlechtes Wetter = Auto“ a) falsch und b) ein Verdrängungsmechanismus vorliegt, da er den intellektuell verstandenen Sachverhalt „Auto = Umweltzerstörung“ verdrängt bzw. in dem Moment nicht einmal zulässt…
zweitens muss diesem Impuls „Ich will nicht im Regen Fahrrad fahren, weil es so gar keinen Spaß macht“ ein mindestens genauso starker Impuls engegen gesetzt werden, doch zu fahren…

Und dann muss man letzterem Impuls folgen (oder eine dritte Option in Erwägung ziehen, z.B.: „Ich fahre erst morgen“)
das erste Problem (das der Erkenntnis) ist über Bildung zur Reflexion lösbar - das mit dem Impuls ist da schon deutlich schwerer, denn von der Erkenntnis hin zur Umsetzung spielen eben - wie im Video ausgeführt - auch der gesellschaftliche Kontext und der Wille bzw. die Energie, den Willen auch umzusetzen, eine ganz entscheidende Rolle - beides ist begrenzt - es könnte also sein, dass es aufgrund dieser Begrenzung (in Verbindung mit den immer noch fehlenden Bildungsinhalten) gar keine „friedliche“ Lösung mehr gibt, diese Drachen effizient zu bekämpfen …:frowning:
(vgl. auch Schopenhauer - der Mensch kann tun, was er will - aber einiges vermag er nicht zu wollen…)

Ich glaube auch nicht dass sich diese Drachen alle friedlich bekämpfen lassen. Ich meine damit nicht, dass man die Leute immer mehr bestrafen oder terrorisieren muss, das bringt gar nix…

Aber es braucht ein schärferes Schwert gegen so viele Drachen. als NUR Bildung und „Gesprächstherapie.“

Man braucht erstens alternetive Energieformen um das Problem zu lösen, da es nicht möglich ist weniger Energie zu verbrauchen da die Menschheit weiter wächst.(Weltbevölkerung)

Es gibt eigentlich genug Energie im Universum, so dass wir eigentlich gar nicht zu viel verbrauchen.

Das hilft im Moment, solange keine geeigneten alternativen Energien ausreichend vorhanden sind, leider nicht.

Derswegen hilft es schon mal das Problem differenzierter zu formulieren und zu kommunizieren. Wie verbrauchen nicht zu viel Energie, wie haben lediglich einen Mangel an Technologien, die Umweltfreundliche Energieformen mit hoher Energiedichte und ausreichend Wirkungsgrad Nutzbar zu machen.

Dem Problem begegnet man mit Forschung zum Beispiel für Fusionsreaktoren.

Das reicht aber nicht aus, weil wir auch die Infrastruktur für diese neuen Energieformen brauchen.

Und es ist noch zu bequem mit fossilier Energie zu arbeiten.

Es fehlen für die Übergangszeit bis wir genug neue Energieformen und Infrastruktur haben, auch eine deutlich verstärktere Intensivierung der Information der Bürger was sie tun können aber auch was der Klimawandel so bewirkt.

Ich meine damit psychologisch ist der Klimawandel zu oft einfach unsichtbar. Beim Kauf von Produkten muss endlich verpflichtend eine realistische Angabe über die Umweltauswirkung auf deme Etikett stehen und die Umweltkosten sollten auch verständlich auf dem Kassenzettel stehen. Das muss genauso selbstverständlich ausgewiesen werden wie die Mehrwertsteuer.

Damit es für die Unternehmen nicht zu Bürokratisch wird, kann man um nicht jeden Mist teuer Zertifizieren zu müssen, realistische Schätzrechnugnen anfertigen die dann der Kassencomputer automatisch auf die verschiedenen Produkte und die gekaufte Menge umrechnet.

Einen Teil dieser errechneten gesamten Umweltfolgen (zusammengesetzt aus Co2 UND Umweltschäden) als allgemeine Umweltsteurer aufgeschlagen. Basis- Lebensmittel (Obst, Gemüse, Getreide, Brot, Pflanzliche Proteine, unproblematische Pflanzenfette)

Medikamente, und wichtge Bedarfsartikel ( Duschgel, Medizinprodukte, Zahnbürsten, Zahnpasta, Babywindeln, Windeln für Pflegebedürftige, Damenhygieneartikel, Rasierschaum und ähnliches) müssen aber von dieser Steuer befreit sein, da die Grundversorgung für ärmere sonst zu teuer wird.

Das ist ja schon jetzt ein ernstes Problem. Das sorgt dafür, dass ohne willkürliche Steuersätze, die die Realität gar nicht abbilden, Umweltschädliches verhalten teurer wird ohne das Armutsprobleme verschärft werden.

Beim Thema Kleidung und Ihre Umweltfolgen müssen Arme finazielle Unterstützung bekommen um Kleider kaufen zu können. (mehr Bürgergeld usw, oder mehr Grundeinkommen wenns das mal geben sollte)

Das reicht aber noch nicht aus um das Problem konkret fassbarer zu machen. Es müsste genauso selbstverständlich sein wie die täglichen Aktienkurs- Nachrichten, möglichst in Echtzeit die Klimaerwärmung zu messen und auf den Bildschirmen aller Nachrichtensendugnen einblenden.

Ich würde da einen Täglichen von vielen Messtationen und Satelliten gesammelten Luftschadstoff und CO2 Ausstoß, so wie Methanausstoß Bericht erwarten. Der Gehalt der Atmosphäre an Klimagasen ist täglich einzublenden. Und bei Trockenheit auch der Grundwasserspiegel auf eine Karte abgebildet.

Dies muss auch Lokal abgebildet werden genau wie eine Wetterkarte, ich würde diesen Bericht IMMER in die Wetternachrichten einabuen, damit es auch alle regelmäßig mitbekommmen.

Wo wie viel C02, Methan und andere Klimagase ausgestoßen werden muss auf der Wetterkarte ziemlich genau abgebildet werden und tagesaktuell.

Des weiteren ist täglich eine Live Aufnahme der Gletscherschmelze zu veröffentlichen und regelmßig in Metern anzugeben .Dasselbe gilt fur das Abschmelzen der Pole. Dazu die Wassertemepratur und Temperaturverteilung der Meere.

Und zwar immer unter einbledung des Gehaltes an Klimagasen der Atmospäre UND der Meere. Ich würde verlangen dass die Ozeaninstitute täglich eine Wasserprobe untersuchen auf Wasserschadstoffe und Klimagase und das muss auch in den Wetternachrichten veröffentlich werden.

Den Wetterbericht würde ich somit zum täglichen Umweltbericht ausbauen. Die normale Wettervorhersage folgt danach, teilweise zwischendurch um Zusammenhänge darzustellen.

Das macht das Problem endlich regelmäßig greifbar wie wir es bei den Coronazahlen gemacht haben.

Und das stoft auch manchen Klimawandel- Leugnern das Maul. Denn wenn jeder sieht ,dass die Temperatur und die Eisschmelze tendenziell zunimmt je mehr Klimagas in der Luft ist, lässt sich schwer blödsinn verbreiten.

Einmal pro Woche kann in einer extra Fernsehsendung, dem ausfühlichen Umweltbericht, auch näher auf die Umweltverschmutzung eingegangen werden.

Dazu zählen Gehallt an Nährstoffen im Ackerboden, Bodenzustand, Zustand der Wälder, durch verschiedne an Bäumen angebrachte Sensoren und Sensoren im Waldboden.

Regelmäßige Berichtie über Pestizizdverschmutzung und andere Bodenschadstoffe gehören auch dazu.

Und mindestens einmal Pro Woche muss der Gehalt an Mikroplastik in den Flüssen und im Meer gemessen und veröffentlicht werden.

Ich würde wollen, dass engmaschig daten gesammelt und veröffentlicht werden in einer allgemei nverständlichen Zusammenfassung.

Dann erst sind alle ausreichend Informiert was draußen eigentlich passiert.

Damit wäre schon mal ein Teil der Drachen bekämpft. Genauso Intensiv wie über jeden blöden Terroranschlag weit weg von uns Berichtet wird muss täglich über das Klima berichtet werden.

Das geschieht derzeit aber nicht!

Dazu geört aich viel mehr Themen des Handabdrucks wie man was gegen die Klimakriese vorgehen kann.

Und da wären dann noch die Superreichen mit Ihren enorm hohen Emissionen. Die müssen daran gehindert werden weiter zu machen wie bisher. Erstens müssen die sowieso stärker besteuert werden, da die ja derzeit zu viel verdienen und damit die sozialen Probleme verantworten.

Ohne die Sozialen Probleme im Blick zu haben ist die Energiewende und der Umeltschutz unmöglich. (Superreiche = Multimillonäre über 20 Millonen, Millardäre) Es kann nicht sein das ein schwer reicher bis zu 100 mal so viele Umweltschäden wie der Durchschnittsbürger verursacht NUR weil dieser das Geld dafür hat. Das muss irgendwie wirksam gedeckelt werden. Das ist ja auch ein enormes Gerechtigkeitsproblem.

Als letzes haben wir auch noch das Problem mit lähmender Bürokratie ,die die Energiewende unnötig ausbremst und künstlich verteuert. Dazu ist die EE Vergütung noch zu niedrig. 8 cent ist gar nix.

@zukunftsvisionär
Mir würde folgendes einfallen (ein bißchen so wie beim Zertifikatehandel):
Man bekommt nach wir vor sein Geld - und man bekommt - vom Staat (?!) - eine „Zweitwährung“, den „CO2-Coin“, die in Summe die Menge des in Deutschland (besser wäre mindestens auf europäischer Ebene) zugelassenen Emissionen für Klimaneutralität pro Kopf nicht übersteigt…
Diese kann man dann paritätisch (vielleicht unter Berücksichtigung von Härtefällen) verteilen - an der Kasse bezahlt man dann den €-Wert plus den CO2 Gehalt mit dem CO2-Coin…
Und dann kann es am Monatsende passieren, dass man zwar noch Geld (in €) ausgeben könnte - aber trotzdem nichts mehr ausgeben kann, weil einem die CO2-Coins ausgehen (gilt insbesondere auch für Deine Reichen :slight_smile: - die kann man dann vom Nachbarn (der vielleicht weniger verbraucht hat) oder auf CO2-Coin-Börsen für € nachkaufen…
Und schon erfüllen wir das individuelle Ziel - und auch die Ziele der Gemeinschaft als Ganzes - und es sorgt für das Bewusstsein, dass das CO2-Budget i.d.R. deutlich begrenzter ist als das Einkommen…

Das scheitert natürlich daran, dass es als Bevormundung (Eingriff in die individuelle Freiheit) angesehen würde (allein, weil das sauer verdiente Geld plötzlich nicht mehr automatisch korrespondiert mit der Möglichkeit des Konsums), und das der „Spass“ plötzlich verloren ginge - Man stelle sich das mal vor: man will in den Urlaub nach Spanien fliegen, und hat auch locker 4000 € auf dem Konto - kann es sich aber trotzdem nicht leisten, weil man zu viel mit dem Auto zum Einkaufen gefahren ist und die ganzen CO2-Coins schon für’s Autofahren draufgegangen ist, und eben die € nur in Kombination mit dem CO2-Coin gültiges Zahlungsmittel ist - und dann die „Gerechtigkeitslücke“, weil die Amerikaner das doch anders machen, und sich daher vielmehr leisten können…
Das steckt alles in dem Video schon drin - nur nicht mit dieser - aus meiner Sicht auf der Hand liegenden - Intention… :frowning:

Oh das Modell ist gar nicht so schlecht. Die Idee mit an die Währung gekoppelten Coins.

Der Urlaubsreisende könnte die fehlenden Coins ja nachkaufen. ODER er wählt ein Co2 armes Verkehrsmittel, dann reichen seine Coins und Euro für den Urlaub. So doof ist das Modell gar nicht! Der Konsumwahn muss sowieso enden…

Nicht wegen der Energie wie immer gesagt wird, das ist nicht der Grund. Was wirklich knapp ist und uns bald ausgeht sind die Rohstoffe!

Daher bin ich nicht für Co2 Coins sondern eher für allgemeine Umweltvermuntzungs und Nutzungscoins. Co2 allein ist viel zu kurz gedacht.

ODER der Urlauber macht irgendwie mit bei Umweltschutzmaßnahmen und negative Emissionen um coins zu „schürfen“ Mit negativnen Emissionen Coins schürfen, das könnte auch sinnvoll sein.Dadurch kommt man dann teilweise Preiswerter an neue Coins.

Längerfristig werden dadurch alle Konsumgüter uninteressant die übermäßig viele Coins kosten. Alternative Güter, oder identische Güter zu kaufen, die weniger Umweltschädlich hergestellt werden, wird wirtschaftlicher.

(angelehnt an die Idee des Kryptominig nur ohne „Krypto“ und ohne Energieverschwendung)

Das heißt mit Krypomining würde man dann zwar theoretisch Geld verdienen aber gar nich so wenige Öko Coins verlieren… hehe… diese Energieverschwendung für den Blödsinn lohnt sich dann nicht mehr… Dann stirbt der Unsinn ganz schnell aus. Und Kryptomining ist tot. Äh wie viele Millionen Grafikkarten werden für den Quatsch unnötig produziert und betrieben? Mehr als alle Gamer jemals zum Spielen brauchen! Die Gamer beschweren sich seit es das gibt dass es kaum noch Grafikkarten gibt und diese unbezahlbar geworden sind…

Dazu eingie Sozialen Ausgleichsmaßnahmen und ein paar Ausnahmen für Grundversorgungsgüter, damit diese bezahlbar bleiben und niemand einen leeren Teller fürchten muss, dann klappt das vermutlich.

So na ja, das wären schon einige Drachen getötet…

@zukunftsvisionär

Die Idee mag gut sein - allein, ich wage zu bezweifeln, dass das je in der Praxis umgesetzt werden wird…
Wen man das nämlich tatsächlich konsequent am maximal erlaubten CO2-pro kopf-Verbrauch - und Du hattest zu recht darauf hingewiesen, dass das CO2 nur eines von vielen Problemen ist! - orientiert - wenn also unser nicht-nachhaltiges Leben vo heute af morgen auf Nachhaltigkeit umgestellt würde, würden zu viele nicht mitmachen - das bedeutet dan wieder selbstbetrügerische „Übergangszeiten“, die nur den - nachgewiesen langfristig noch verheerenderen -Verschleppungen dienen… auch ein Thema des Videos - man brtrachte dazu nur Habecks Heizungstauschinitistive, und dessen z.T. hahnebücherne mediale Auswüchse…- und man erinnere sich an das Fiasko der 5DM/l Benzin der Grünen…
Bei obiger Übetlegung mit dem Öko-Coin sollte nicht unterschätzt werdrn, wie weit die meisten von uns von einem klima-neutralen Konsum entfernt sind!

ok. wie kann das dann funktionieren? Welches Schwert ist besser als Excalibur um 29 Drachen zu töten?

Zu dem Thema, dass das Benzin 5 DM den Liter kosten sollte :
Wirksame und logische Maßnahmen erzeugen sofort den Interessen-Widerstand betroffener Gruppierungen. Und mit viel Geld lassen sich viele Medien beeinflussen - und schon wird ein künstlicher Shitstorm erzeugt.
Die Herausforderung könnte an dieser Stelle liegen

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@zukunftsvisionär

Als Wagner-/Ring-Tetralogie-Fan würde ich eher das Schwert Nothung empfehlen …:wink:
In Deinem Eingangsstatement sprichst Du - wie ich finde zu Recht - von einer - gar mehreren - Hydra

Ich fürchte, da hilft alle Aufrüstung nichts - Hydras bilden bei Gewalt mehr Köpfe als man abschlägt - eine in diesem Falle eher unsympathische Eigenschaft dieser Drachengattung …:frowning:

Die Handlungsfähigkeit per se kann man sich / wir uns erhalten, in dem wir von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit unseres Eingreifens überzeugt sind - idealerweise völlig unabhängig von äußeren Kritikern und vielleicht sogar der Frage, ob das Ergebnis hinreichend ist (wovon ich leider bis heute nicht wirklich überzeugt bin - zugegeben mein Problem)

@Für_unsere_Kinder

Da bin ich definitiv Deiner Meinung - allerdings macht das die Lösung unserer Probleme nicht wirklich einfacher - nicht zuletzt deswegen, weil wir größtenteils selber inzwischen i.d.R. zu den Mitgliedern der betroffenen Gruppierungen gehören, die infolgedessen „Widerstand“ leisten (ich nehme mich da explizit nicht aus!)
Wenn es also darum geht, unser Verhalten wirklich so strikt - juristisch - zu beschränken, dass sie einer Nachhaltigkeit Genüge tun (eben damit unsere Nachfahren ebenfalls genügend Zinsen der Erdressourcen bekommen, ohne den Bestand, der diese kontinuierlich abwirft, zu gefährden (etwas, das wir die letzten 3 Generationen betrieben haben), dann schreien auch wir schnell nach möglichst so langen Übergangsfristen, dass wir den Wandel nicht allzu stark empfinden… und wenn es darüber hinaus noch um die Behebung der bereits entstandenen Schäden geht (das „Flüchtlingsproblem“, dass sich - theoretisch - einfach mit den Maßnahmen, die wir bereits nach WK2 nachweislich erfolgreich ergriffen haben, ist so ein Beispiel), steigt der Widerstand noch einmal deutlich an…

Wie könnten Deiner Meinung nach die Skizze der Herausforderung und deren Abarbeitung aussehen?

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Flüchtlinge wie Ende des zweiten Weltkrieges zu verteilen macht in der heutigen Zeit noch nicht einmal theoretisch Sinn. Ganz einfach deswegen da die heutige Situation NICHT vergleichbar ist.

Wenn ich in der Schule richtig aufgepasst habe, waren es damals eher Deutsche Binnenflüchtlinge und Osteuropäer gewesen. (Polen, Tschechen, andere Ostblock Bürger) Es war ja vieles total zerbombt worden wie in Mariupol usw… heute.

Und es gab:
Keine Afrikaner, Araber (Pakistan, Afghanistan, Syrien, Irak, Iran) Türken oder ähnliches zu verteilen.

Das war damels kein großes Thema. Sollte ich im Geschichtsunterricht was verpasst haben, das ich mich irre, dann bitte ich um Rückmeldung.

@zukunftsvisionär
Zunächst kann ich Dich beruhigen - ich erinnere mich aus dem Geschichtsunterricht auch so - der Unterschied bestand vor allem, wie Du es auch geschrieben hast, in dem Fakt, dass es sich damals vor allem um „Binnenflüchtlinge“ handelte…
Es ging also in einer damals (geografisch wie mental) lokal orientierten Struktur darum, einen lokalen Engpass durch - zugegeben nicht zuletzt staatlich verordneten - Solidar-(Kraft)Akt leidlich zu kompensieren …
Inzwischen haben wir uns in unserem Handeln und Denken aber weiterentwickelt, sodass wir nun global handeln und denken (global gesehen gibt es nur noch Binnenflüchtlinge!) - was hindert uns also daran, ein inzwischen globales Problem analog zu dem damals lokalen Problem zu lösen - oder sollte es tatsächlich so sein, dass insgeheim unser Denken doch noch immer im Lokalen feststeckt und ein globale-Solidaritäts-Upgrade weit und breit nicht in Sicht ist? :wink: - :frowning:

Du sagtest das Flüchtlingsproblem globaler zu lösen…

guter Punkt.

Wie wärs denn damit dass die Flüchtlinge endlich angemessen auf alle EU Länder verteilt werden?

Das passiert aber nicht, weil das offenbar keiner will. Nur die Staaten mit EU Außengrenzen und Deutschland sollen das stemmen, das geht so nicht länger.

Wir haben auch im reichen Deutschland nicht mehr genug Platz…

Warum schafft die EU das nicht? das wäre was für ein anderes Thema…

Du kennst dich gut aus mit Drachen. Eigentlich eine Voraussetzung um diese Besiegen zu können.

Aber leider fehlt noch ein Konzept zu lösung des Problems die Leute beim Notwendigen wandel mitzunehmen… ab hier dreht sich dieses Thema bisher im Kreis.

Da stellt sich frage wie das geändert werden kann. Leider ist es so, dass man sich eigentlich persönlich mit Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammensetzen müsste um Ansätze zu entwickeln. Wie man bestimmte psychologische Hindernisse überwindet ohne die Menschen zu überrumpeln, weil auch das NICHT funktioniert, die Hydra wird dann einen neuen Kopf bekommen…

Es wird zumindest im allgemeinen nur so gehen, das Arme Menschen, auch bei uns, jede Menge Transformationshilfen brauchen werden. Die können keine neue Heizung kaufen, keine PV Anlage kaufen usw…

Für den hohen Bestand älterer Häuser fehlt es noch an bezahlbaren Möglichkeiten diese Zukunfsfest zu machen, so dass diese ihren Energiebedarf bezahlbar decken können.

Man kann die vielen Altbauten auch leider so schnell nicht durch Neubauten ersetzen. Das wird lange dauern. Zu lange. Es sei denn, jemand bezahlt das…

Es wird leider nicht möglich sein diese so sparsam wie moderne Häuser zu machen. Viel wichtiges ist:

Sie dürfern nicht mehr fossil beheizt und betrieben werden.

Und Fernwäme gibt es auf dem Land kaum… aber auch da stehen viele Altbauten…
Für die Gasheizungen macht Übergangsweise Biogas Sinn.

Das ist nur ein Teil der Drachen.

Beim Verkehr macht nur ein Mix aus Robotaxis fürs Land und Öffis für die Großstädte Sinn.

Beim Fliegen Wasserstoff, aber das wird noch dauern dafür genug Wasserstoff zu erzeugen.

Die Dicksten Drachen sind aber die Politischen Drachen der Überzeugungsarbeit und die Sozialen Probleme der Transformation.

Das sind wohl die Bossgegner. Quasi Saurons Nazguhl, die besonders gefährlichen und aggressiven Drachen. Die Ringgeister müssen dabei auch noch getötet werden. (Öllobby, dieser alte Spuk der Ölindustrie)