Seit 4 Jahren gewähren wir nun schon (politisch!?) Verfolgten - zumindest vorübergehend - jedes Jahr auf unserer Terrasse Asyl - sie wären sonst wahrscheinlich auf offenem Innenhof Opfer von marodierenden Katzenmilizen und deren Lynchjustiz geworden - das hat sich mittlerweile auch noch in der Wohnanlage herumgesprochen - daher hat sich die Zahl dieses Jahr sprunghaft verdoppelt, weil Nachbarn gestern ihren Asylanten zu uns abgeschoben haben …
Die sehen auch noch alle gleich aus …
Dank einer funktionierenden Luftbrücke (hat sich bereits vor Jahrzehnten in Berlin bewährt) findet bis jetzt eine Versorgung aus der Luft durch die Eltern statt …
Natürlich stellt sich die Frage, wann es zu viele werden - schließlich können wir bei 15 qm Terrassenfläche nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen - immerhin müssen die Ureinwohner geschützt werden - man traut sich schon gar nicht mehr allein auf die Terrasse, aus Angst, das neu entstandene Gefüge zu stören - und wenn, dann nur noch, um schnell mal die bei diesem warmen Wetter darbenden Pflanzen zu gießen, die hier schon seit Jahrzehnten gut integriert leben …
Und wenn es zu viele werden, kann es sein, dass die Eltern dann die Versorgung wegen zu hohem Verkehrsaufkommen aufgeben, und dann die heimische Sozialfamilie dafür aufkommen muss …?
Wann kippt die Stimmung?
Ist es zulässig, sie zu beringen, um sie später mal nach dem Abflug erneut als Besucher zweifelsfrei identifizieren zu können?
Gibt es Studien, wonach deren Kinder ebenfalls ein erhöhtes Risiko haben, aus Nestern zu fallen, und so selbst zum Asylfall zu werden?
Ab wann kann man bei mutwillig aus dem Nest gefallenen von Wirtschaftsflüchtlingen reden?
Balkonien als sozialer Brennpunkt !!! Das Leben hier bleibt wahrlich spannend … ![]()
PS.: hinzu kommt noch ein vor 1,5 Jahren zugeflogener Wellensittich, der aus den bei uns bereits seit 7 Jahren lebenden einen flotten 3er gemacht hat - wie soll das alles enden?!?!

