Worauf sich die Ampel im Haushaltsstreit geeinigt hat

Wenn Du meinst. Dann kannste ja auch Mitglied bei der FDP werden. Die meinen das auch.

Und ich werde jetzt sicher nicht mit Dir eine Diskussion über Stiftungen oder andere Möglichkeiten der Steuerminimierungen führen.

Danke für den Tipp. Ich werde darüber nachdenken. Meinst du, bei den Grünen ist es hoffnungslos?

Nee, schon klar, die sind alternativlos :upside_down_face:

Ich meine, dass die Grünen eher für Steuergerechtigkeit sind. Aber wenn du glaubst, das wird eh nichts, dann kannste auch zur FDP gehen.

Im Gegensatz zu dir glaube ich, dass unser Steuersystem einigermaßen gerecht ist (abgesehen von zu vielen Schlupflöchern für die ganz Reichen) und sich der Staat schon heute mehr Geld von Reichen als von den Armen holt und deswegen auch die Reichen mehr zur Schuldentilgung beitragen, als die Armen.

Du bist da aber anscheinend anderer Meinung.

Ich könnte jetzt versuchen, dich mit Steuerstatistiken zu überzeugen, aber irgend etwas sagt mir, dass mir das nicht gelingen wird. Und ist auch nicht das Thema hier.

Ich wollte schlicht und einfach sagen, dass wir unseren Blagen so viel Vermögen, Infrastruktur (ja, auch wenn es da Mängel gibt) und Ausbildung vermachen, dass sie die Staatsschulden mit links schultern werden können.

Alles klar. So viel zum Thema Respekt und Wertschätzung für die nachfolgenden Generationen.

Ja dann ist ja alles gut :man_facepalming:

Wäre nur die Frage wieviel sich davon zu Geld machen lässt.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie bei Grüns so locker das Geld anderer ausgegeben werden soll.

Kommen wir vielleicht wieder zurück zur Überschrift des Threads?

Ja, der KTF ist weg.
Was haben wir bekommen:
Höhere CO2 Abgabe genau das wollten wir doch immer
Kerosinsteuer für Inlandflüge genau das wollten wir doch immer
Abbau Klimaschädlicher Subventionen Noch nicht ganz klar was das dann sein soll, aber das wollten wir doch auch immer
Plastiksteuer genau das wollten wir doch immer
Keine Subvention der Stromnetzkosten War da nicht mal was, dass Energie teurer werden muss damit gespart wird?
Ja es werden auch Subventionen für Solaranlagen und E-Autos gestrichen Aber ihr sagt weiter oben, es wäre genug Geld bei den Bürgern vorhanden.
Mal sehen ob der höhere CO2 Preis, der Abbau klimaschädlicher Subventionen (was auch immer da kommen soll) und die Kerosinsteuer die Lenkungswirkung bringt von der auch bei Grüns immer geredet wurde. Das kompensiert ggf. etwas oder auch viel von den Kürzungen bei KTF Klimaschutzprojekten.
Ach ja, auch bei den Firmen ist genug Geld vorhanden (seht euch nur die Ausschüttungen an). Also warum so viel Subventionen, wenn sie die Transformation auch selbst finanzieren können. Ist ihre ureigenste Aufgabe der Firmenleitungen um im Geschäft zu bleiben.
Sozialstandards sollen erhalten bleiben. mal sehen
Aber das man z. B. wieder mehr Druck macht das die Leute die Arbeiten können auch Arbeiten, finde ich okay.
Alles kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Was wissen wir noch?

Also KTF-Weltuntergang sieht für mich anders aus.

:slight_smile: wusste ich, dass Dir das gefällt.
Das war keine Empfehlung, sondern die Wiedergabe historischer Tatsachen.

was redest Du für ein Blech?!?
Ich habe ein paar Mietwohnungen. Bin ich deswegen ein Oligarch?

und wieso sollen irgendwelche Kinder beim Eigentümer ihrer Mietwohnung die Staatsschulden abarbeiten?
Das ist völlig wirrer Unfug.

Ich wiederhole mich:

„und promovieren“ habe ich vergessen

Nein, er ist nur um 60 Mrd kleiner.

Agrar-Diesel. Cem kotzt.

Es geht darum, die Differenz zwischen fossil und elektrisch zu verringern. Wenn die zu groß ist, kaufen die Bürger fossil, auch wenn sie genug Geld für elektrisch hätten.

Nicht nur bei Grüns, auch bei FDP. Aber dafür ist der CO2-Preis nicht hoch genug und die soziale Abfederung durch Klimageld rückt in immer weitere Ferne.

Das dürfte eigentlich nicht gefährdet sein, weil es sich ja zu 100% aus dem CO2-Preis finanzieren sollte. Und CO2 wird ja noch reichlich emittiert.

Das kommt darauf an, wie viele Wohnungen es sind und wie teuer diese sind.
Außerdem von der Frage, wie sehr sich deine Mieter nach dir richten müssen.
Wenn du einen ganzen Block beherrscht oder alle anderen Miteigentümer überstimmen kannst, zum Beispiel bei der Wahl des Beirats, könnte man es so bezeichnen.

Die meisten Leute merken es gar nicht mehr, dass sie jetzt schon Staatsschulden abarbeiten. Das ist natürlich nicht die Miete, die sie zahlen, sondern die Steuern, die sie zahlen. Bloß blöd, dass die Staatsschulden davon trotzdem nicht weniger werden.

Wenn sich das Klimageld zu 100% aus dem CO2-Preis finanziert, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass 100% des CO2-Preises für das Klimageld verwendet werden. Es sind eher 0%.

Das ist die Definition von Oligarch laut Wiki:

Als Oligarch (von Oligarchie „Herrschaft von Wenigen“) werden zum einen Anhänger der Oligarchie, zum anderen jene bezeichnet, die mit wenigen anderen eine Herrschaft ausüben,[1] im Speziellen auch Großunternehmer, die durch Korruption auch politische Macht über ein Land oder eine Region erlangt haben.

Das ist bei @lawandorder in der BRD nur schwer vorstellbar. Egal ob er 5 oder 500 Wohnungen hat.

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Richtig
Da war ich nicht ganz korrekt.
Umso weniger groß ist das Problem beim Klimaschutz und wird ggf. von den beschriebenen neuen Maßnahmen, ggf. teilweise) kompensiert.

eine der Subventionen. Da soll aber noch mehr kommen.

Schon klar. Aber das ist linke Tasche rechte Tasche wenn du den Leuten dafür vorher das Geld aus der Tasche ziehen willst um es ihnen dann wieder zu geben.
Besser die Differenz direkt verkleinern. z. B. CO2 Kosten hoch.
Übrigens sollte die die Differenz zwischen fossil und nicht fossil (CO2 arm/frei) verringert werden. Nicht nur zu elektrisch.

Ist das nicht bei allen staatlichen Zuwendung, die nicht kreditfinanziert sind, so? Und selbst bei den kreditfinanzierten, wenn man längere Zeiträume betrachtet.

Es geht doch darum Anreize zu setzen, um das Verhalten der Bürger zu steuern. Muss man wirklich alles von der Pike an erklären?

Was habe ich geschrieben? Das habe ich geschrieben:

Nein, muss man nicht. Sondern nur richtig lesen.

Ich habe das richtig gelesen und darauf geantwortet:

das ist unfassbar blöd, was Du da schreibst.

genau das mit der Miete hast Du aber selber behauptet.

das liegt daran, dass wir sie in Wahrheit nicht abzahlen (tilgen).
Das ist alles Unfug, was Du hier erzählst.

Du verwendest Begriffe, die Du nicht verstehst, um Sachverhalte zu beschreiben, die Du auch nicht verstehst.

Such doch bitte den Satz heraus, den du meinst, und den du vermutlich falsch verstanden hast.

Nach deinem Weltbild vermutlich. Ich versuche, dir zu vermitteln, dass es Lücken hat und verstehe, dass dir das nicht gefällt.
Trotzdem kein Grund, hier so rum zu pöbeln.

Dann ist er kein Oligarch, wenn er keine Macht ausüben kann.

Nehmen zur Veranschaulichung wir ein anderes Besipiel:
Eine staatliche Wohnungsbaugenossenschaft ist pleite gegangen, und die Wohnungen wurden einzeln versteigert. Ein paar Leute konnten es sich auf diese Weise leisten, die Wohnung zu kaufen, in der sie wohnen, einige hatten danach neue Vermieter. Das waren alles Leute, denen eine oder zwei Wohnungen gehörten, und es gab Eigentümerversammlungen, in denen es ein Stimmrecht pro Wohnung gab. So hatten alle Eigentümer die Möglichkeit, gemeinsam über ihre Gemeinschaftsangelegenheiten entscheiden. Die Mieter waren nur zum Teil auf ihren Vermieter angewissen, zum Teil auf die Eigentümergemeinschaft, die über die Hausordnung abstimmte. Dann ergab es sich, dass einige Leute keine Lust mehr auf ihre Wohnungen hatten und sie nach und nach an einen der Eigentümer verkauften. Einige hatten auch keine Lust oder Zeit, sich drum zu kümmern und bevollmächtigten Andere in den Eigentümerversammlungen bis schließlich der Eigentümer mit den meisten Wohnungen die absolute Mehrheit besaß. Er konnte nun über mehrere Wohnblocks allein entscheiden. Ob es darum geht, einen Zaun um das Gelände zu ziehen, Bäume abzuholzen, ob den Mietern untersagt wird, Balkonkraftwerke zu installieren, in welchem Haus investiert wird und in welchem nicht - alles kann eine Person entscheiden, und die anderen müssen aber trotzdem die Ausgaben anteilig mitbezahlen. Selbst, wer in den Beirat gewählt wird, kann der eine Eigentümer quasi allein entscheiden. Wenn ihn jemand nervt, kann er ihn mit seiner absoluten Mehrheit abwählen, und wenn er jemandem nur einen Warnschuss verpassen möchte, kann er sich bei der Beiratsabwahl enthalten, so dass die Stimmen der anderen ins Gewicht fallen.

Wie würde man diese Machtposition gemäß Wikipedia definieren?

Es gibt viele solche Beispiele von Besitzverhältnissen und Stimmrechtsverteilungen, ein Klassiker sind ja die Aktiengesellschaften. Demokratisch läuft da nichts, und gern sind es auch ausländische Oligarchen, die sich an so etwas beteiligen.

Aus diesem Grund ist es gut, wenn der Staat, der ja wenigstens halbwegs demokratisch organisiert ist, Eigentum besitzt, welches er, zusammen mit den Schulden, an die nächste Generation weiter geben kann. Das erleichtert ihnen die Mitbestimmung.

Das nennt man Eigentum.

Ein Wirtschaftsunternehmen muss nicht „demokratisch“ sein, was auch immer das bei einer AG bedeuten soll.
Außerdem entscheidet bei einer AG die Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit oder mit 75%iger Mehrheit. Das ist das Grundprinzip der Demokratie.
Was fehlt Dir da?

Das Prinzip der Mehrheitsentscheidung ist nicht das Problem, entscheidend ist, wie es ausgeübt wird.
Ich habe eine Wohnung in einer WEG, bei der einige Eigentümer finanziell nicht so gut dastehen. Das führt dazu, dass nötige Reparaturen gerne mal verschoben werden (undichtes Dach, morsche Balkone, kaputte Aufzüge). Da wäre es besser, es gäbe einen oder wenige Eigentümer, die das rechtzeitig reparieren und bezahlen würden.

Die naive Vorstellung, dass alles besser wird, wenn jeder mitreden und -bestimmen kann, unabhängig von seinen Fähigkeiten, ist einfach falsch und widerspricht der praktischen Erfahrung.
Das kann man schon hier im Forum sehen.
Wenn jede/r von uns gerade bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen gefragt werden müsste (oder wenn es um die Ukraine geht :slight_smile: ), wäre mir Angst und Bange. Hier wird von einigen wenigen soviel Unsinn erzählt, dass es für alle peinlich ist.

Die Krönung ist dann der Wunsch, der Staat möge zB Mietwohnungen halten.
Dann gibt es genau 1 Eigentümer! Und das ist dann demokratisch und verbessert die Mitsprachemöglichkeiten der Bewohner?? Was für ein Unsinn.

Es mag sein, dass mein Weltbild Lücken hat.
Aber mit dem wirren Zeug, was Du hier auffährst, wird sich das sicher nicht bessern.

Doch doch, manchmal muss das sein.
Ich versuche, dir zu vermitteln, dass Dein Verständnis insb. von Wirtschaft Lücken hat und verstehe, dass dir das nicht gefällt. :innocent: