Moin…
Können wir eine Kategorie Ökologie und Überleben einrichten, um über diesen tollen Antrag zu sprechen, den ich leider erst jetzt gesehen habe?
Moin…
Können wir eine Kategorie Ökologie und Überleben einrichten, um über diesen tollen Antrag zu sprechen, den ich leider erst jetzt gesehen habe?
Lass es erstmal hier. Wenn es weitere Themen dieser Art gibt, können wir das machen und die Threads verschieben. Momentan sind es zwei.
Ok.
HIer zum Beispiel der Satz " Epidemien und Pandemien, wie durch die Verbreitung des Corona-Virus und der zoonotischen
Erkrankung COVID-19 ausgelöst, sind erwartbar und vermeidbar. Die Mehrheit der neu beim
Menschen aufgetretenen Krankheitserreger stammt aus sogenannten zoonotischen Quellen. Sie
werden von Tieren auf Menschen übertragen. Neben COVID-19 gab und gibt es eine Reihe anderer
zoonotischer Erkrankungen. Darunter beispielsweise die Affenpocken, SARS, MERS, Ebola, HIV,
Nipah-Virus, Influenza und Zika."
Dazu mein dort genanntes AB. Nicht von 2006, aber von 2009.
Die Gefahr ist real, dass in Kürze ein weiteres Virus überspringt.
AB5_Pandemie.pdf (150,4 KB)
Wie ist es eigentlich mit dem Kram, der jetzt auftaut?
Der Permafrost? Da sind m.E. keine relevanten Mikroben drin. Da ist das Problem, dass CO2 freigesetzt wird und den Klimawandel beschleunigt. Und die Kultur ruiniert. Weil man sich halt auf Eis und Schnee nicht mehr überall verlassen kann. Pfahlbauten und so.
Na hoffentlich, aber Viren sind doch sehr haltbar.
Der Antrag ist gut genug, um ihn zu befürworten - er ist aber m.E. isoliert betrachtet nicht hinreichend…
Der Antrag beleuchtet die Entstehung des Übersprungs als Basis der Pandemie - aber nicht die Pandemie selbst…
„in einem naturbelassenen Mischwald hat kaum eine Infektion eine Chance auf pandemische Ausbreitung - aber wenn einmal ein Fichtenschädling eine Fichtenwald-Monokultur für sich entdeckt hat, so ist sofort der ganze Bestand in Gefahr“ (H. v. Ditfurth)…
Ich habe bislang wenig gelesen über eine pandemische Ausbreitung von gefährlichen Infektionskrankheiten, die alle afrikanischen Nomadenstämme gleichzeitig betreffen/gefährden/dahin raffen würde - vielleicht einfach, weil die sich zu selten sehen, als das dass z.B. Ebola alle Nomaden in Nord-Afrika dahin raffen würde (auch wenn ein einzelner Stamm auch mal vollständig dahin gerafft werden könnte von einem hochansteckenden gefährlichen Virus)…
Da wir wahrscheinlich keine globalen Standards in der Tierhaltung in absehbarer Zeit werden durchsetzen können, (der Markt von Wuhan wird sich nicht dadurch ändern, dass wir hier eine bessere Tierhaltung beschließen), bedarf es - zumindest zusätzlicher und auch gesetzlicher - Maßnahmen…
Wenn es da aber z.B. um Reisebeschränkungen geht (etwa: 14 Tage verpflichtende Quarantäne nach nicht-europäischen Auslandsaufenthalten), stellt sich schnell vor dem Verfassungsgericht die Frage nach der „Verhältnismäßigkeit“ und der Frage, ob - Thema Gleichstellung - außereuropäische Besucher erst nach dem Nachweis einer entsprechenden Zeit sich hier frei bewegen dürfen…
An das Thema traut sich aber keiner ran - auch die Grünen nicht…
So wird es - selbst wenn dieser Antrag angenommen und sogar bundesweit einheitlich umgesetzt würde - an der Bedrohung durch eine Pandemie nichts ändern - das sollte man zumindest im Hinterkopf haben…
Im Thema V-Ranking hatte ich einen Kommentar zu diesem Thema gemacht:
Missbrauch von Corona V-28 Pandemien vorbeugen, Zoonosen verhindern - Lehren aus Corona ziehenBAG Tierschutzpolitik (beschlossen am: 02.09.2022) wenn man Krisen wie Corona stark bremsen will, sollte man eher das Fliegen verbieten (oder stark einschränken) Und das wird sowieso notwendig.
Jetzt hat mir dort PetrasE0Petrasel geantwortet. Deshalb erstelle ich diesen Eintrag um den Kontext herzustellen und verschiebe gleich den Kommentar von PetrasE0.
Der Antrag der BAG Tierpolitik zur Berhinderung weiterer Zoonosen: „Lehren aus Corona ziehen“ ist kein Misbrauch von Corona. Die enge Aufstallung hoher Tierzahlen fördert nachweislich die Möglichkeit der Entwicklung von Viren zu höher pathogegen Formen, da ein schneller Wirtswechsel die Gen-Drift und Gen-Shift fördert. So ist auch nach Ansicht von Prof. Mettenleiter/FLI die höher pathogene Form der Geflügelgrippe/„Vogelgrippe“ HPAIV H5N1asia entstanden.
Zudem entstehen durch den in Massentieranlagen unentbehrlichen Antobiotika-Einsatz dort immer wieder Multiresistente Erreger, MRSA, mulitesistente Campylobacter und Salmonellenstämme, Esbl-bildende E-coli (EHEC war einer davon).
In NL verminderte man MRSA in Kliniken, indem man Landwirte in Quarantäne legte…
Eine Agrarwende mit Freilandhaltung, höheren Infividualabständen, kleineren Herden und entsprechender Förderung der Landwirte wäre neben Tierschutz, Umweltschutz, Klimaschutz und Ressourcenschutz auch Seuchen-Prävention!
Hammerhart!
btw kennst Du Greg Judy?
Schaut was man gefunden hat:
Ein urzeitliches Riesen Corona!
und bisher noch ein paar tausend angeblich ausgestorbene Viren., wegen ausgestorbener Wirte.
Ob die auch an uns Gefallen finden darf jeder selbst ausprobieren.
Mich wundest es nur dass man diesen uralten Kadaver auf dem Foto durch die Menge getragen hat… Ist nicht gesund… Warum sonst tragen die Leute Masken, die den Kadaver schleppen? Und Schutzkleidung? Nicht nur um eine Forschungsprobe sauber zu halten…
Wo will man sonst die neue Zoonose herholen? Langsam wird ja die Wildfauna knapp.
… wohl eher, um den Kadaver nicht mit zeitgenössischer human-DNA zu kontaminieren, damit die Paläogenetiker, die sich jetzt darüber her machen werden nicht so viele Artefakte haben.
Und ignorieren dabei die Zoonose gefahr. Paläo- Zoonose könne nwir jetzt nicht genrauchen…
warum immer so viel dummer Leichtsinn? Kennt da niemand die Verantwortung?
Ja einige meinen scheinbar es gibt noch zu viel Fauna…
Ich hab mal irgendwo die Frage gestellt und die Antwort war „Kann nix passieren“. Noch etwas Begründung dazu, aber das wars.